Extra Seite Ausgaben-Steuersystem

»Wenn ein Vehikel mit vier Rädern gut fährt, ist es unnötig dasgleiche mit Zwanzig zu bauen.«

Ein Steuersystem hat dem Staat und den Non-Profit-Bereichen (Soziales, Kultur/Kunst, Forschung, Bildung etc.) entsprechende Einnahmen zu garantieren.
Die Art und Weise der Steuererhebung muß dabei gerecht sein. Mehr hat ein Steuersystem nicht zu leisten. Je einfacher es diese Leistungen erbringt, um so effizienter ist es.
Sie finden folgend ein sehr einfaches Steuersystem, welches auf nur einer Steuerart beruht: versteuert werden nur die Ausgaben.

  • Die Ausgabensteuer ist rechnerisch nach den notwendigen Kosten und Aufwendungen in den non-profit Bereichen zu ermitteln.
  • Sie wird erhoben durch den ermittelten Prozentsatz, der in den Endverbraucher-Produktpreis eingerechnet ist, so wie heute bei der Mehrwertsteuer.
  • Bei den Preisen innerhalb eines Waren-/Dienstleistungsflusses zwischen Produzenten, Unternehmen, Gewerbetreibenden etc. findet keine Einrechnung statt.
  • Die im Endverbraucher-Produktpreis eingerechnete Ausgabensteuer wird also nur von den Firmen, Geschäften etc. in vollständiger Höhe an das Finanzamt abgeführt, welche direkt an den Endverbraucher ihre Produkte und Leistungen verkauft haben. Diese Firmen usw. brauchen also nur von ihrem Verkaufs-Umsatz, der ja von jedem Betrieb sowieso erfaßt wird, den entsprechenden Prozentsatz als Betrag an das Finanzamt abzuführen.

Was wird hierdurch vereinfacht?

  1. Es gibt nur mehr eine Steuerart = ungemeine Vereinfachung in der Abrechnung, Erhebung, Verwaltung - das sind Milliarden-Beträge der Kosten-Einsparung bei den Finanzämtern vor allem aber in der Buchhaltung jeder Firma!!!
  2. Steuerhinterziehung ist zwar weiterhin möglich durch falsche Umsatzangabe, kann aber relativ einfach erfaßt werden. Je komplizierter ein System ist, um so mehr Lücken hat es und um so schwieriger wird eine "Fahndung".
  3. Der Endverbraucher zahlt seine Steuern ohne dass er dies merkt. Es entfallen Einkommensteuererklärungen usw.

größter Vorteil:

absolute Gerechtigkeit: wer am meisten ausgibt, »auf großem Fuss lebt«, also entsprechende viele Leistungen von anderen für sich beansprucht, zahlt die meisten Steuern.
Menschen mit geringen Einkommen können auch nur weniger ausgeben und zahlen deshalb entsprechend weniger Steuern. Für Familien mit Kindern wird der Ausgleich für die gesellschaftlichen Leistungen, welche eine Familie nämlich erbringt (Nachkommen, Erziehung und Pflege), nach wie vor durch ein Kindergeld honoriert, sodaß die zur Erziehung notwendigen Mehrausgaben, welche ja durch die Ausgabensteuer eine höhere steuerliche Belastung darstellen, hierdurch ausgeglichen werden.

Auch die sogenannte Schwarzarbeit macht wenig Sinn: zwar wird das Geld schwarz eingenommen - aber um einen Nutzen von der Einnahme zu haben, muss ja das Geld ausgegeben werden. Und dann zahlt derjenige ganz normal seine Steuern, wie jeder andere auch.
Wenn ein Endverbraucher jemand schwarz bezahlt, so macht das für den Endverbraucher ja nur dann Sinn, wenn er weniger zahlt als das, was er zahlen müßte, wenn eine Firma die Arbeit/Leistung regulär verrichtete.
Der Schwarzarbeiter erhält also weniger als das, was er regulär bekommen würde. Arbeitete er in oder als eine Firma, würde er aber in etwa das Gleiche bekommen, da die Firma ja keine Lohnnebenkosten und keine Steuerlast mehr zu tragen, bzw. in den Lohn einzurechnen hat!!!.
Die Differenz von Schwarzarbeit zu regulärer Arbeit geht damit fast gegen Null. Es ist somit nicht mehr lohnenswert, sich wegen unerheblich geringer Kosteneinsparung strafbar zu machen.

Schwarzarbeitende sind quasi nur mehr nicht gemeldete Firmen - es entsteht hierdurch kaum mehr ein Steuerschaden!!!

Sie fragen, warum so etwas nicht umgesetzt wird? - das frage ich mich allerdings auch und stelle seit über 5 Jahren diese Frage an die Leser dieser Site, an Politiker usw..
Bis heute konnte mir aber niemand Einwände gegen diese Art von Besteuerung/System machen ...
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