Extra Seite Geldkreislauf

Anfang: das Geld wird aus dem »Nichts« geschaffen (Banken), um als Investition (Kredit) für die Ausgestaltung von Ideen und Fähigkeiten zu dienen, um dann weiter über die Auszahlung von Lohn, mit dem der Verbraucher die Produkte eingekauft, als Einnahmen der Betriebe von diesen wieder an die Bank (Tilgung) zurückzufließen und verschwindet damit wieder im »Nichts«: Ende des Kreislaufes (siehe Grafik unten).

Die obere Grafik verdeutlicht den Zusammenhang der Geldflüsse von Non-Profit- und Profit-Unternehmen. Klicken Sie einfach in entsprechende Bereiche, um Erklärungen zu erhalten.



Die Arbeit im non profit Bereich wird entlohnt – mittels dieser Löhne (die ja im Profit-Bereich wieder ausgegeben werden) erwirtschaftet der Profit-Bereich erst seine Gewinne (Verdeutlichung hier). Deswegen müssen die Gewinne wieder den Einrichtungen im non-profit Bereich zugute kommen.

Geschieht dies nicht, häuft sich also auf der Profit-Seite der Gewinn, so können gesellschaftrelevante Leistungen im non profit Bereich nicht mehr entlohnt werden – es kommt zu einem kulturellen und sozialen Abbau, wegen Verlust der Arbeitskräfte im non profit Bereich, die ja gesellschaftlichen Bedürfnissen dienten.


Da Geld keinen Eigenwert besitzen darf, wenn wir soziale Gerechtigkeit wollen (siehe Zins!) – das Geld also immer für eine Leistung/Arbeit steht – muß in der Gesellschaft die Summe aller Einnahmen und Ausgaben = Null sein. Aus der »Kosten+Gewinn=Null« - Regel erstellt sich entweder ein dynamisches Gleichgewicht innerhalb der beiden Bereiche: Profit und Non-Profit ein, oder aber eines der beiden Extreme:
1. nur mehr Non-Profit: d.h. das Geld würde dann abgeschafft werden, jeder schenkt seine Arbeit, aus Selbsterfüllung, oder weil er weiß, dass er geschenkt bekommt (Idealform: hier ist der Egoismus mindestens bis zur Klugheitsmoral hin geöffnet, bzw. arbeiten die Menschen aus eigener Motivation heraus, sind also frei).
2. nur Profit-Gesellschaft, in der alle vorherigen Non-Profit-Bereiche als Produktionsbereiche aufgefasst werden, bzw. die Betriebe im Profitbereich alles was vorher im Non-Profit-Bereich an Leistungen stattgefunden hat nun in sich hineinlagern müssen (sogenannte »Privatisierung«, da wegen dem hohen Maß an Egoismus, Unfreiheit und Verantwortungslosigkeit alles »gegengerechnet« werden muß): dann zählt eben die zuvor umsonstarbeitende Familienmutter zum Betreuungspersonal für den Arbeiter (Mann) in dem Betrieb und erhält einen entsprechenden Lohn, usw.

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Alle Kosten führen sich letztlich auf Lohnkosten zurück: Rohstoffe liefert die Erde umsonst – das, was an den Rohstoffen oder Materialkosten »kostet«, ist letztlich die Arbeit daran (Förderung/Veredelung usw.), die den beteiligten Menschen als Lohn vergütet wird.
Somit ist die zum Verständnis der Abläufe dienende Reduktion auf den Lohn als einzigen Kostenfaktor gerechtfertigt.