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Was machen 10 bis 13 Jahre Schule mit den Menschen? Was geschieht wirklich in den Tiefen der Schülerseele? Auf was bereitet Schule wirklich vor? Außerdem: eine Reise ins »kindliche Bewusstsein«
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Karikaturen

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Was kann ich tun zur Verbesserung der Verhältnisse?

Diese Frage stellen sich immer häufiger umwelt- und lebensbewusste Menschen (siehe auch LOHAS).
Jeder vollmündige Bürger ist

• Konsument/Verbraucher
• Wähler
• Berufstätiger
• und natürlich Bürger...

und jeder kann - ohne zusätzlichen Zeit- und Geldaufwand - sehr viel tun:

1. Als Verbraucher: STRATEGISCHER KONSUM
Ich lebe ich heute in der glücklichen Situation Produktalternativen kaufen zu können, von denen ich weiß, dass sie die Umwelt schonen, dass sie fair gehandelt sind und dass sie meine Gesundheit nicht schädigen sondern fördern.
So kann ich biologische Lebensmittel, Kleidung und Wohnmaterialien aus natürlich gewachsenen Rohstoffen ohne Kunststoffe, Lösemittel und sonst. belastende Chemie kaufen. Ich kann Geld in Projekte geben, die dies fördern bzw. mein Geld zur Verwaltung solcher Einrichtungen geben (alternativ wirtschaftende Banken oder Ökofonds). Durch Konsumboykott kann ich einen Einfluss auf die Politik von Konzernen (bekanntes Beispiel: Brand Spa, Shell Ölbohrinsel) und Staaten (Beispiel »Genanbau« Österreich) bewirken. Die Macht liegt beim Verbraucher!

Lebensmittel

naturkost.de
eve.de
rapunzel.de

Zeitschriften/Info

oekotest.de

Politik/Gesellschaft (1)
Politik/Gesellschaft (2)
Politik/Gesellschaft (3)

raum und zeit

Kleider und Naturstoffe

biolog. Baustoffe
Institut für Baubiologie
Kleider/Textilien nach Ökokriterien (1)
Kleider/Textilien nach Ökokriterien (2)
Kleider/Textilien nach Ökokriterien (3)
Kleider/Textilien nach Ökokriterien (4)

Öko-Versandhaus

Energie

Ökostrom (1)
Ökostrom (2)
Ökostrom (3)

Vermögen/ Versicherung/ Geld

Krankenversicherung
alternative Solidaritätsabsicherung

alternative Versicherungsmakler(1)
alternative Versicherungmakler (2)

Aktionfonds (1)
Aktionfonds (2)

Banken (1)
Banken (2)

Alternativer Verkehrsclub

2. Als Wähler habe ich die Möglichkeit, solche Parteien zu wählen, welche nicht im Etablishment eingefahren sind, sondern sich z.B. für direkte Demokratie, für mehr Bürger- und Volksbeteiligung und -rechte stark machen - eben im Sinne der Initiativkräfte der Individualität. Laut Gesetz darf niemand dazu aufrufen »ungültig zu wählen«. Über die Konsequezen könnte dennoch einmal nachgedacht werden ...
Familienpartei
Humanwirtschaftspartei
humanistische Partei
ÖDP
Perspektive

eine umfassende Darstellung vieler Parteien usw. finden Sie bei Wikipedia.de

3. Als Berufsausübender habe ich die Möglichkeit in meinem beruflichen Zusammenhang auf Missstände aufmerksam zu machen bzw. Ideen einzubringen, welche Verbesserungen bewirken oder einfach für ein kooperatives und nettes Arbeitsklima einzutreten. Einige Menschen haben darüber hinaus die Möglichkeit ihren Arbeitsplatz wählen - oder umfassend selbst gestalten zu können.

 

4. Als Bürger habe ich die Möglichkeit mich bilden und informieren, Alternativen finden oder aufbauen zu können. Ich kann entsprechende Gemeinschaftsaufgaben wahrnehmen, durch Kommunikation anderen Menschen Anregungen geben oder finden, wie etwas besser zu machen ist. Außerdem kann ich darüber entscheiden, in welche Schule meine Kinder gehen und welche kulturellen Initiativen oder Möglichkeiten ich wahrnehme und unterstütze. Ich habe die Möglichkeit Vereine, Initiativen und Gruppen zu unterstützen, deren Mitglieder und Initiatoren sich für bessere Zustände einsetzen.
Siehe dazu auch diesen Buchtipp:
Einfach die Welt verändern

weitere Weblinks:
www.wearewhatwedo.de
www.bessereweltlinks.de

abonnieren Sie entsprechende Newsletter, z.B:
www.sonnenseite.com
www.utopia.de
www.joytopia.de
www.inwo.de
www.indymedia.org

informieren Sie sich auch »anders«:
www.net-news-global.de

Verschwörungstheorien - selbst ein Urteil bilden:
www.infokrieg.tv

Initiativen unterstützen
www.captura-online.de
www.mehr demokratie.de
www.grundeinkommen.de






knapp & fakt

Themen

Fakt:

Lösung

Arbeitslosigkeit
  1. niemand ist arbeitslos, denn jeder Mensch, der gesund ist arbeitet - doch viele Menschen sind erwerbslos!
  2. Die zur Zeit und sogenannten ca. 5 Millionen »Arbeitslosen« stellen nur den geringsten Teil der Erwerbslosen dar. Beispiel: jede Mutter, die liebevoll ihre Zeit mit ihren Kindern verbringt arbeitet jeden Tag mehr als acht Stunden in Erziehung und Haushaltsführung ist aber erwerbslos und nicht in der Arbeitslosenstatistik!
  3. mehr als 70% der gesellschaftsrelevanten Leistungen werden erarbeitet aber nicht entlohnt (freiwillige Hilfen, ehrenamtliche Arbeiten, Nachbarschaftshilfe, Vereinstätigkeiten u.v.m.)

viele Menschen haben einen Erwerbsplatz, aber keinen Arbeitsplatz - andere haben einen Arbeitsplatz ohne Erwerb.
Im ersten Fall »verkaufen sich die Menschen« - ihre Talente und Wünsche können nicht in der Erwerbsarbeit Berücksichtigung finden. Diese Zwangssituation hat letztlich seelische Deformationen (Krankheit/Kostenexplosion im Gesundheitswesen) und Produktions- bzw. Qualitätsrückgang zur Folge.
Lösung: Grundeinkommen für jeden Menschen.
mehr dazu: www.grundeinkommen.info
Arbeitslosigkeit/
Rationalisierung
Der Anteil der Maschinenproduktion bemessen an der Gesamtproduktion wächst kontinuierlich. Durch die »industrielle Revolution« übernehmen Maschinen die Arbeit von Menschen.
Der Mensch scheint aus der Arbeitswelt verdrängt zu werden, denn der Maßstab der Arbeit ist der Maschinenlohn und nicht der Menschenlohn!

Problem: Stellen Sie sich vor 100% aller anstehenden Arbeiten werden durch Maschinen getätigt - wenn dann der Erwerb an die Arbeit gekoppelt bliebe, wie es heute der Fall ist, dann würden nur mehr Maschinen Geld verdienen und Menschen gar keines. Maschinen produzieren alles, aber die Menschen können nichts kaufen, da sie erwerbslos sind und in Folge von Erwerbslosigkeit kein Einkommen haben.

Einziger Zweck von Maschinen ist, dass sie für den Menschen arbeiten - und zwar mindestens für diejenigen, die sonst die Arbeit verrichten müßten, welche jetzt durch Maschinen geleistet werden.

Wenn 50% der Gesamtproduktion von Maschinen geleistet wird, dann erwirtschaften diese Maschinen auch 50% des Lohnes, bzw. bezahlen die Maschinen durch ihre Arbeit 50% aller Menschen, die arbeiten können.

Logisch: die Maschinen sind dafür gebaut für die Menschen zu arbeiten, also auch für sie das Einkommen zu verdienen.
Fakt: statt dies so zu tun, wird das, was eine Maschine an Einkommen produziert nur an wenige z.B. an die Konzernspitze abgeführt und es werden die Preise über die Maßen reduziert, im Sinne eines Konkurrenzkampfes.
Das Problem dabei ist: der Maßstab des Stundenlohnes ist die Maschine und nicht der Menschenlohn.
Lösung: die Maschinenarbeit muss nach dem Menschenlohn bemessen werden!
mehr dazu:
Punkt 6 "die Arbeit"

Arbeit Arbeit ist das Gegenteil von Nichtstun. Nichtstun ist langweilig und macht unzufrieden. Jedes Lebewesen verrichtet zum Überleben mindestens physikalische Arbeit. In der Anlage jedes Lebewesens liegt es, dass zu tun (arbeiten), was es kann, denn darin erlebt und vollbringt es bewußt oder unbewußt seinen Sinn und seine Existenz. Es ist natürlich zu arbeiten und unnatürlich, es nicht zu tun. Wer den Menschen beibringen will, der Mensch arbeite nur gegen Bezahlung oder Entgelt, verkennt die Wirklichkeit und streitet dem Menschen mit dieser Behauptung jegliche Initiative ab, denn Initiative ist es ja gerade, dass der Mensch aus sich selbst etwas arbeitet und anfängt - ohne äußeren Zwang oder Bevormundung haben zu müssen.
Die Mächtigen verlangen vom Menschen, dass er sich vekaufe - und haben entsprechende Strukturen z.B. über das Mittel Geld, Gesetzgebung, Bildungs- und Medienmonopol gesetzt.

Heute: je mehr Maschinenarbeit (Rationalisierung), um so weniger Kulturarbeit (Kürzungen in Familie, Kunst, Bildung, Forschung usw.)

Ausbeutung und Arbeitsprostitution hat dann ein Ende, wenn der einzelne Mensch sein Potential begreift und danach handelt. Durch Initiative entstehen neue Strukturen, die Hierarchien fallen zusammen, da es Könige nur geben kann, wenn Diener da sind.
Dies ist der Weg in eine Bürgergesellschaft, bzw. in wirklich demokratische Verhältnisse.
Ohne Diktat arbeitet der Mensch das, was er am besten kann - und das ist das, was ihm auch am meisten Freude bereitet.
Der Mensch ist darauf ausgerichtet, seine Arbeitskraft im Bereich der Existenz- oder Naturgrundlagen überflüssig zu machen, z.B. durch Einsatz von Maschinen - um gerade dadurch seine Arbeit im zweiten, im Bereich der Kulturarbeit, um so ausgiebiger verrichten zu können. Das ist heute in hohen Maße wirklich - wenn die hierarchischen Strukturen, die einigen wenigen den Machterhalt zusichern, durch Initiativkräfte aufgelöst werden.

Der Mehrwert der Maschinen besteht darin, den Menschen aus der Produktion zu befreien, damit er sich den eigentlich menschlichen Aufgaben, der Kulturarbeit, wie Soziales, Bildung, Forschung, Kunst usw. um so besser widmen kann.

Lösung: Zinsabschaffung, Grundeinkommen, freies Bildungwesen

Geld Geld ist heute in erster Linie Machtmittel: es dient der Machtausweitung und Machtkontrolle einer an der Gesamtweltbevölkerung bemessenen winzigen Anzahl von Menschen gegenüber dem Großteil der Menschen.

Dieser Zusammenhang wird durch die Zinsgesetzgebung zementiert. Die Zinsgesetzgebung ist ein Beispiel von vielen, dass die Gesetze überwiegend im Sinne der Mächtigen, bzw. sogar von diesen direkt gemacht wurden und kontrolliert werden.

Wer heute den Geldfluss verfolgt, der verfolgt den Willen der Mächtigen und erkennt diesen. Der Weg des Geldes ist von Ausbeutung und Leid geprägt. Sie brauchen nur den großen Geldströmen zu folgen und werden Blutiges sehen...

Dieser Macht kann entgegentreten die Macht des Verbrauchers, der darüber bestimmt wo, wann und für was er das Geld ausgibt (= strategischer Konsum).

Der Verbraucher, der sich für Initiative entscheidet, sorgt schließlich für eine verbraucher- d.i. menschenfreundliche Geldstruktur (siehe nebenstehend).

Ursprünglich ist Geld als Waren- oder Leistungsäquivalent gedacht: es ist der imaginäre Platzhalter, der durch eine beliebige Ware oder Leistung gefüllt und dadurch letztlich vernichtet (aufgelöst) wird.

Hieraus ist ersichtlich:

  1. Geld ist imaginär
  2. folgt daraus: Geld hat keinen Eigenwert
    umgekehrt: Vermehrung würde bedeuten, dass der Platzhalter aus sich selbst immer größer werden würde, sodaß dann immer mehr an Ware und Leistung für ursprünglich ein und denselben Platzhalter gegengetauscht werden könnte - mit der Folge, dass diejenigen, welche Platzhalter (Geld) übrigbehalten können, hierfür noch mehr Platzhaltergröße bekommen. Anders ausgedrückt: jemand, der schon soviel zu essen hat, dass er es gar nicht mehr aufbrauchen kann, bekommt jetzt - weil er es nicht aufgebraucht hat! - noch mehr dazu, während das,was er dazu bekommt notwendigerweise an anderer Stelle, wo zu wenig ist, noch mehr Mangel hervorruft.
    (aus dem Zins entsteht Sklaverei: Schwellen- und Entwicklungsländer, Schere: Arm - Reich)

Lösung: Abschaffung der Zinsgesetze.

Steuern Steuern sind Einnahmen des Staates, welcher in aller Macht und ohne die Mitbestimmung des Volkes darüber verfügen kann. So erfolgt die Verteilung der Steuern oft auf unsinnige und unverhältnismäßige Weise - weil der Blick, bedingt durch die zentralistischen, hierarchischen Strukturen, nicht mehr auf das fallen kann, was in der Bevölkerung an Bedürfnissen lebt.

Durch intransparente Gesetzgebungen werden Steuergelder zunehmend von ihrem eigentlich Zweck abgezogen, kommen der Bürgergemeinschaft nicht mehr zu gute, sondern fließen über Umwege in die Hände derer, die die Macht besitzen (das sogenannte "Kapital", Argument: »Staatsschulden, Haushaltsdefizit« !).

Steuern sind selbstauferlegte Leistungsabgaben der Bürger an die Bürgergemeinschaft, damit Gemeinschaftsaufgaben oder -bedürfnisse (Soziales, Forschung, Bildung, Verkehrsstrukturen, Organisations-/Verwaltungsnotwendigkeiten) befriedigt werden können, so daß der einzelne bedürftige Bürger von diesen Leistungen empfangen kann, ohne unverhältnismäßig hoch dafür arbeiten oder »bezahlen« zu müssen.

Die einfachste und beste Art der Steuererhebung ist dabei die der Ausgabensteuer, mit einem "Kindergeldausgleich" für Familien.

Lösung: Ausgabensteuersystem

mehr dazu:Punkt 7 Steuersystem

Staat/
Demokratie
Der Staat ist immer Volkswille: denn wo keine Diener, da kann es auch keine Könige geben. Die Existenz eines Staates basiert auf dem Wunsch des Volkes, einen Staat haben zu wollen - das Volk sieht eben darin eine Notwendigkeit.
Der Staat ist somit eine vom Volk ausgeschriebene Stelle. Nur dadurch kann sie besetzt werden. Das Volk will eine Führung - und es bekommt eine Führung! Das Volk wollte einst einen Führer - und es hat ihn bekommen! Also, was will das Volk heute? Wer ist denn das Volk? Das Volk heute sind Sie! Das mögen viele noch nicht begreifen: es ist die Zeit gekommen, wo das Volk sich selbst regieren soll - es ist die Zeit gekommen, wo Sie sich selbst regieren sollen!
Das ist der gegenwärtige Ruf an den Menschen: werde Dich selbst und bilde dadurch aus freien Kräften eine Gemeinschaft.

Weil das der Ruf an den Menschen ist - zumindest hier in Mitteleuropa - muss der Staat dekadent werden, er muss dem Volk, d.i. jedem einzelnen Bürger zeigen: "ich bin unfähig!", "ich kann gar nicht die Aufgaben übernehmen, die Du mir zuschubsen willst".
So muss der Staat immer mehr Verdruss und Leid hervorrufen, bis dadurch genügend Menschen erkennen: »ej, was habe ich eigentlich erwartet? - es liegt doch an mir! - muss ich mich wundern, wenn ich meine Aufgabe nicht ergreife und sie einem anderen überlasse, dass der dann über mich hinwegregiert?«

Eigentlich ist es ja beschämend, dass das Volk, der Einzelne, solche Menschen, die er Politiker nennt, dazu zwingt für ihn einen Blödsinn zu machen. Nämlich in der Position eines Politikers kann der Betreffende oft gar nichts anderes machen als Blödsinn: wenn Sie einem Kapitän zurufen: »rudere für mich (= ein anderer soll für mich initiativ werden)!« und in diese Pfeiffe blasen auch noch viele andere, findet der Kaptitän also nun lauter Ruder um sich gestappelt, dann kann er damit eigentlich nur Blödsinn machen (z.B. Wahlschaum schlagen) ... jedenfalls wird nichts Förderliches für die gesamte Bootsmannschaft dabei herauskommen, wenn viele ihr Ruder abgeben und es einem überlassen!
Die Zeit der Steuermänner, denen das Volk den Kurs überlassen will, ist vorbei - jeder einzelne soll seine Aufgabe ergreifen und den Gesamtkurs mitgestalten, hierdurch eintsteht ein freier Kanon (sprich Demokratie). Also liebes Volk, lieber Einzelne: ergreife Du Initiative und der Staat wird sich zwangsläufig so entwickeln, dass das Volk in ihm ist!

Lösung: Volksinitiative, Volksgesetzgebung, Volksabstimmungen = wirkliche Demokratie

mehr dazu: mehr-demokratie.de

Parteien/
Demokratie
Demokratie = Parteiensystem?
Dass ein Parteiensystem der Demokratie, d.h. den Bedürfnissen des Volkes, nicht dienlich ist, sondern im Gegenteil diese untergräbt, veranschaulicht ein einfaches Beispiel:
Reduzieren wir einmal »Deutschland« auf die Größe eines kleinen Dorfes. Die Dorfbevölkerung möchte ein Gemeinschafts-/Begegnungshaus bauen. Wie würde nun im Sinne dieses Bedürfnisses am besten vorgegangen werden?
  1. Bildung eines Informationsforums:
    welche Aufgaben sollen erfüllt werden (Bedürfnissspiegel)?!
    welche Lösungen kann es dazu geben?!
    Wo oder wer sind die kompetenten Persönlichkeiten, die die favorisierte (abgestimmte) Lösung am besten umsetzen können?!
  2. Bildung einer Kerngruppe, die sich projektspezifisch aus gewählter Kompetenz zusammenfindet.
  3. Umsetzung des Projektes: Kerngruppe agiert projektspezifisch, alle ziehen an einem Strang, da zuvor Konsens und Gestaltung gemeinschaftlich gebildet wurde. Daraus folgt bestmöglichste Umsetzung mit höchstmöglicher Befriedigung der Bedürfnisse.

Zusammenfassend: es gibt nicht ein oder mehrere feste Parteien, welche ihr Programm hätten, sondern es wird bezogen auf das Projekt gemeinsam eine Auswahl kompetenter Persönlichkeiten getroffen. Diese Kerngruppe »regiert« dann im Sinne der Bürger für die Projektumsetzung.

Übertragung der heutigen Parteiensituation auf das Beispiel von oben:

  1. Jede Partei hat ihre von anderen abzugrenzende Lösung, welche »marktschreierisch« beworben wird:
    die einen propagieren Beton, die anderen Holz, wieder andere kühle Glasarchitektur usw.
    Die Betroffenen (Gemeinschaft) können unter den Vorgabepaketen eines auswählen.
  2. Die gewählte Partei setzt ihr Profil (Paket) um - auch, wenn in anderen Paketen bessere Segmente enthalten sind, muss sie ihrem Profil zwecks Abgrenzung (Abgrenzungszwang!) treu bleiben.
  3. Die Umsetzung des Projektes ist am Eigeninteresse der Partei gebunden, gesamtgesellschaftlich wird nicht an einem Strang gezogen, die Umsetzung ist mangelhaft und kommt nur zögerlich zustande.

Übertragung des hier Dargestellten auf die Parteiensituation:
Das feste Parteiensystem ist undemokratisch, da es künstliche Trennungen und Profilierungsinteressen schafft, die dem Gemeininteresse hinderlich sind - die wirklichen Volksbedürfnisse werden durch das Eigeninteresse der Parteien nicht mehr wahrgenommen. Jeder innerhalb der Partei stehende Mensch ist an das Parteiprogramm verpflichtet, umgekehrt: jede individuelle Meinung wird daher auch immer der Partei zugeschrieben, in der sich der Meinungsäußerer befindet.
Wie es sachgemäß, d.h. im Sinne der Demokratie verlaufen müsste, zeigt das obige Beispiel: »Parteien« (im Beispiel als Kerngruppe bezeichnet) müssen in ihrer Zusammensetzung immer aktuell, d.h. projekt- oder aufgabenspezifisch gebildet werden. So können die Kompetenzen optimal und im Sinne der Volksbedürfnisse in dieser Gruppe gebündelt werden. Es gibt keine Personenzuordnung zu einer festgesetzten Partei mehr!
Wir brauchen Kompetenzgruppen, deren Mitglieder frei sind und sich gemäß ihren Kompetenzen zusammenfinden - eben unabhängig von äußeren Parteizwängen.
Fazit: festgesetzte Parteien (Parteisystem) verursachen eine Partikratie (Herrschaft der Parteien) und wirken antidemokratisch!

Energie/
Resourcen
nach wie vor steht quantitatives Wachstum im Vordergrund: die reale Wirtschaftswachstumsrate von 1,6% im Jahre 2004 besagt, dass 2004 gegenüber dem Jahr 2003 das BIP (Bruttoinlandsprodukt) um 1,6% angestiegen ist. Von 1970 an bemessen ergibt sich jedoch ein durchschnittliches reales Wirtschaftswachstum von etwa 2,2%. Nach den monetären (=zinsbedingten) Gesetzen müßte jedoch jährlich ein reales Wirtschaftswachstum von ca. 3 % eingehalten werden. Von 1970 (BIP = 352 Milliarden Euro) an gerechnet würde das bedeuten, dass nach 23,5 Jahren, also etwa 1994 sich das BIP verdoppelt haben muss. Nach den Statistiken des Statistischen Bundesamtes (DeStatis.de) betrug aber schon 1991 (vor der Wiedervereinigung) das BIP 1387 Milliarden Euro - also in etwa das vierfache gegenüber 1970! Im selbigen Zeitraum ist der Energieverbrauch pro Kopf um ca. 28% gestiegen. In diesem Verbrauch sind jedoch wegen hoher Importanteile nicht mit eingerechnet die Energieverbräuche, welche insgesamt notwendig waren für Warenerstellung und Transport.

Der Zwang dieses Wirtschaftswachstums, welches stetigen Mehrenergieaufwand und allgemeinen Resourcenverbrauch zur Folge hat, resultiert aus dem Wachstumszwang des Geldes per Zinsregel verschrieben.
So wird ständig mehr produziert, was Menschen gar nicht brauchen - es werden künstliche Bedürfnisse suggeriert durch Methoden (Medien), welche selbst wieder einen beträchtlich hohen Energieaufwand benötigen, der mit der eigentlichen Produktions nichts zu tun hat.

Abschaffung des Zinsgesetzes bewirkt:
  1. künstliche Aufblähungen (Produktionen, denen gar keine Bedürfnisse gegenüberstehen) fallen weg.
  2. Wirtschaftswachstumszwang fällt weg
  3. Der Konsumterror mit seiner Ablenkungswirkung vom Wesentlichen fällt weg
  4. hierdurch Besinnung auf Wesentliches eher möglich - größere Zufriedenheit: weniger Konsum
  5. schließlich insgesamt erhebliche Energie- und Resourceneinsparungen.

Die Energiewende hat zur Voraussetzung also die Abschaffung des Zinseszinsgesetzes: wir können noch so viel modernisieren und alternative bzw. regenerative Energien benutzen: solange das Wirtschaftswachstum anhalten muss als Konsequenz des Geldwachstums wird die Ausbeutung der Erde und werden die Nonsense-Ablenkungs-Produktionen weitergehen.

Lösung: Abschaffung des Zinsgesetzes und freie Bildung (der durch das staatl. Bildungssystem notwendig ausgepägte Egoismus verschwindet durch Herz- = Begegnungsqualitäten)

Bildung von »oben« verordnet, im Frontalunterricht, der nur den Verstand ansprechen kann, ausgeführt von Lehrkräften, die überwiegend nichts anderes gemacht haben als »Schulbankdrücken«, diszipliniert durch Noten - das ist Bildung oder Erziehung?!

Das einzige was hierdurch erzogen wird, ist der Verstand und das auch noch in einer einseitigen, erbärmlichen Art und Weise - letztlich in Ankopplung an die Körperbedürfnisse - was zur Eskalation des Egoismus, zu einer autistischen Gesellschaft führt, die sich so im Konsum (nämlich Körperbezogenheit) verliert (was wieder im Sinne der Wirtschaftswachstums-fanatiker ist).

So ist Bildung ein Schlüssel für Gesellschafts- und Machtverhältnisse - in diesem System werden die »anpassungsfähigsten« gezüchtet und selektiert (Weichenstellung schon in der dritten Schulklasse!) - denn, wer in einer Hierarchie nach oben will, muss eines lernen und können: »anpassen«.

Bildung ist instrumentalisiert, ist Teil eines Programmes zur Herstellung einer brauchbaren Menschenmasse ...

Wir haben ein Bildungssystem, was Bildung im höchsten Sinne unattraktiv macht - fragen Sie die Schüler und auch die Lehrer. Sie werden Begeisterungstürme erleben!

Bildung ist ein Schlüssel für das Wachstum des Geistes: das, was das Wasser für die Pflanze darstellt.
In diesem Bilde ist auch die Lösung enthalten:
Bildung soll das bilden lassen, was als Keim vorhanden ist, wie Wasser und Licht den Pflanzenkeim austreiben lassen in seiner Eigenart - ohne ihm vorzuschreiben, wie er zu wachsen habe.

Bildung ist eine »Wachstumsflüssigkeit« für den Geist - für den eigentlichen Menschen, das Ich - welche selbst uneigennützig, neutral und absichtslos sein muss, um in dieser Absichtslosigkeit das Eigenwachstum der Individualität zu ermöglichen.

Bildung im Sinne des Menschen und der Menschlichkeit müßte also das genaue Gegenteil von dem sein, was sie heute ist: keine Staats- und Behördenangelegenheit, sondern Initiative von kompetenten Menschen vor Ort für die Kinder vor Ort.

Der Mensch will lernen, sonst würde er nicht aufrecht gehen und sprechen - all das ist enorme Lernleistung aus enormem Lernimpuls. Und dieser Lernimpuls muss gar nicht sonderlich erregt (das wird er nämlich allein dadurch, dass der Mensch in einer menschlichen Umgebung aufwächst), sondern nur begünstigt und gepflegt werden. Statt dessen erstickt das bestehende Bildungssystem geradezu dieses natürliche Lernbegehren: aus lernbegierigen Kindern vor der Schule werden nach drei Jahren Schule hippelig, apathisch, aggressive, Langeweile verspürende, lernverweigernde Kinder (oder angepasste »Leistungsträger«).

Lösung: Bildungsgutschein
mehr dazu: bildungsgutschein


Verkehr und
Transport
Jedem sein eigenes Pferd - pardon - Gefährt, ist eine alte Sichtweise, die mit den technischen Wirklichkeiten nicht harmoniert: denn so, wie es aus naturgegebenen Kräften/Verhältnissen Sinn machte auf ein Pferd auch nur einen Reiter zu setzen - so unsinnig ist es im Personenverkehr pro Maschinengefährt nur einen (Mit)fahrer anzusetzen.

Durchschnittlich gibt ein Autofahrer pro Monat
€ 350,- für sein Gefährt aus. Der Individualverkehr erzeugt enorme Umweltschäden, welche wiederum Kosten verursachen und die Lebensqualität mindern (Lärm - Abgase - Klima). Aber das Auto ist ein Teil der Konsumformel, ein Teil des »kapitalistischen Imperiums«. Deswegen wurde der Linienverkehr, der Personennahverkehr abgewürgt - tausende Kilometer an Streckennetz in den 60´und 70´er Jahren eingestampft – im Gegenzug das Auto zum Fetisch stilisiert, und das Ego macht mit, wie immer, wenn wahre Freiheit, die nur selbst errungen werden kann, durch Annehmlichkeiten im Außen (welche Abhängigkeiten - also das genaue Gegenteil von Freiheit schaffen) »ersetzt« werden soll.

Der Verkehr ist der zweitgrößte Ölverbraucher -weswegen nicht nur Kriege ums Öl geführt werden. Öl wird knapp - das Ende der Sackgasse tut sich auf.

»Der Gebrauch von Pflanzenöl als Kraftstoff mag heute unbedeutend sein. Aber derartige Produkte werden im Laufe der Zeit ebenso wichtig wie Petroleum und diese Kohle-Teer-Produkte von heute werden.« (Rudolf Diesel, Patentschrift 1912).

Lösung:
1. Umstellung der Fahrzeugmotoren auf Elektro- Alkohol oder Pflanzenölbetrieb (kein »Biodiesel«!) aus nachhaltiger Produktion (Schweden geht mit guten Beispiel voran)
siehe auch: www.elsbett.de

2. drastische Einschränkungen des Individualverkehrs durch Alternativen:
Fern- und Mittelstrecken: Zug/Bahn
Mittel- und Kurzstrecken: 9-er »Taxen« (aufgeteilt in Nahverkehr /Knotenpunkte und Mittelstrecke = direktes Anfahren eines Zentrums.)

3. Finanzierung und Mobilität: jeder Bürger ist heute auf Mobilität angewiesen. Mobilität ist ein Grundbedürfniss geworden und kann sinnvollerweise am besten durch Strukturgebung (statt Individualchaos) geleistet werden. Statt Kfz. Vers. und -steuern zahlt jede Person ab dem 21. Lebensjahr (Studenten und Azubis ausgenommen) jährlich € 200,- Verkehrsbeitrag. Damit ist die Nutzung jeglicher Verkehrsmittel abgegolten (Ausnahme Flugverkehr).

die Automobilbauer sollten sich auf das Produkt Mobilität konzentrieren: BMW-Mobilität heißt dann z.B.: für eine monatl. Mobilitätszahlung steht mir die Nutzung eines BMW-Fahrzeuges (Sparte bedingt) zu. Der Schlüssel ist eine BMW-Card, über einen Bordcomputer werden alle Daten übermittelt und das Auto freigeschaltet. So kann ich z.B. eine längere Strecke Bahn fahren und am Zielbahnhof in einen BMW einsteigen (d.h. die Automobilbauer würden das Prinzip: Carsharing, Mietwagen und Leasing miteinander verbinden).


Güter gehören grundsätzlich auf die Bahn:
neue Verladetechnik: LKW (Strecken bis 100 km) sind mit Seilwinden ausgestattet, welche die Container direkt von den Waggons auf den LKW ziehen. So können alle zwei Waggons LKW gleichzeitig be- oder entladen werden.

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»nordheider.info«, die vom selben Autor entworfen ist.

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  • Abbau von Sozialleistungen
  • Kürzung der Gelder für die Bereiche Bildung, Kultur und Forschung
  • Aushöhlung des Gesundheitswesens
  • Rückgang der Altersversorgung/Rente
  • Steuererhöhungen
  • Ausweitung von Kontrollgesetzen
  • Aufstockung von Sicherheitskräften
  • Verbreitung von gezielten Desinformationen zur Verharmlosung oder Vertuschung des real bestehenden (kranken) Zustandes
    ... was sind die Ursachen
    der gesellschaftlichen Talfahrt ?

starten Sie die Lesetour mit »knapp & fakt «

Was können Sie zur Verbesserung der Zustände tun?

Das finden Sie auf dieser Site...

  • eine Überschau der gesellschaftlichen Phänomene und Probleme mit entsprechenden Lösungsansätzen
  • Besinnung und Hinweise auf die zum Erhalt einer menschenwürdigen Gesellschaft wichtigen Grundbegriffe, die aber seit Jahrzehnten durch Informations- und Reizüberflutung unkenntlich gemacht werden, mit der Folge, dass der Durchblick für den Bürger verloren zu gehen droht und der weiteren Konsequenz, dass dieser Bürger die Lust verliert, sich überhaupt noch am organisatorischen Geschehen zu beteiligen.
  • Eine Möglichkeit aktiv zu werden: lesen Sie weiter und schauen sich auf anderen Sites um, siehe »links«.
  • Eine Stelle im Netz, die Sie an Bekannte und Freunde weiterempfehlen können, denn Kommunikation bildet Wissen und die Weitergabe von sinnigem Wissen bildet eine wichtige Basis zum Handeln für eine zukunftsträchtige Gesellschaft.
Der Autor versteht diese Site als einen Beitrag im Sinne der Unterstützung von Volksmündigkeit und Real-Demokratie – im Gegensatz zu der heute bestehenden Partikratie (Herrschaft der Parteien). Die gegenwärtige Gesellschaft kann seiner Meinung nach nur auf Grund der Initiative des Einzelnen gerettet werden. Das Volk, d.h. in der Konsequenz: der Einzelne, muss sich zu seiner Mitbestimmung bekennen und danach handeln, will er nicht »systemisch fremdbestimmt« sein oder werden (siehe auch Europa-Zentralismus). Zuschauer-Demokratie ist out! Anders ausgesprochen: die moderne Gesellschaft ist auf die Verantwortung des Einzelnen und damit auf die Ich-findung jedes Gesellschaftsteilnehmers angewiesen. Zum Ich-Thema hat der Autor ein Buch verfasst, welches auf dieser Web-Site kostenlos als eBook zur Verfügung steht.

Grundgesetz und Demokratie hier

Experten meinen, dass es der normale Wirtschaftsablauf wäre, wenn plötzlich eine Krise mit Krieg käme. Sie sehen es als zyklischen Prozess an - wie Ebbe und Flut - dass nach einem Aufbau eben immer wieder die Zerstörung kommen müsse (Es würde den Rahmen dieser Website sprengen, näher zu untersuchen, in wie weit Krisen und auch Krankheiten -Beispiel: Millionenausgaben für Vogelgrippeimpfstoff, obwohl dieser "Supervirus" noch gar nicht entstanden ist - in diesem Sinne nicht absichtlich "gefördert" werden). »Dann fangen wir eben wieder von vorne an«, ist die Aussage dieser "Experten".
Es bleibt aber die Frage: wer sind die, die von vorne anfangen? Es ist das Gros des Volkes, der einzelne Bürger, welcher notgezwungen! wieder aufbaut - für wen im Endeffekt? - wohl für dieselben, die zuvor die Organisationsstrukturen gesetzt haben.
Letztlich ist diese perfide Vorgehensweise eine Spielart Cäsars "dividere et impere" (teile und herrsche): man schafft verdeckt Strukturen, die Existenzängste und -nöte bewirken. Es kommt zu Gruppierungen/Zersplitterungen, die sich gegenseitig bekämpfen, an denen sich das Volk aufreibt, dann beim »Wiederaufbau« hält dieselbe Mach(t)art wieder das Organisationszepter in der Hand. Auch wenn diese Zyklen äußerlich in den verschiedensten Gewänder erscheinen – im Kern laufen sie auf dasselbe hinaus und zwar solange bis das Volk zur Eigenverantwortung kommen will ...
(Demokratie = selbstbestimmtes Volk)


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Karikaturen

aus aktuellem Anlass:

Den anderen immer eine Pferdelänge voraus sein, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Welcher Politiker bläst nicht in dieses Weltuntergangshorn?

Ganze Völker werden in ein wirtschaftliches Hamsterrad gesteckt - die Energie landet größtenteils bei den "Weltumbauern". Die Profitgier in den Menschen dient als Einfallstor...

Black Vision?! Der Wirtschaftstrick:Das Wasser von einer Tasse in die andere gießen und dabei jedesmal abzocken ...

Ein Szenario? - Karrikatur unseres Systems von Günter Hannich,
Artikel aus Humanwirtschaft.36 Jahrgang


sozialer
Gesellschaftsorganismus
krankhaftes im
Gesellschaftsorganismus
Ignoranz und Macht

 Fehler und Alternativen:
1.   das Zinsinstrument
2.   das Geld
3.   der Preis
4.   die Werbung
5.   der Lohn
6.   die Arbeit
7.   Steuersystem
8.   Parteiensystem
9.   Bildungswesen
10. soziale Absicherung
11. Verkehr/Transport
12. Grund und Boden

gesellschaftliche Fehlleistungen und Alternativen ...

Wer aus Fehlern nicht lernt, macht immer wieder denselben - dies gilt auch für ein Volk. Die Regierung oder Organisationspitze repräsentiert dabei den Lernprozeß des Volkes, denn ...

»Jedes Volk hat die Regierung und den Gesellschaftszustand, den es sich verdient; keine noch wie geartete Regierung oder Gesellschaftsform könnte je von langer Dauer sein, wäre sie ganz und gar vom Volke ungewollt!
Es ist also vielmehr das Volk für seine Regierung verantwortlich, als umgekehrt die Regierung es für das Volk ist...
«

Problematik:
Gesellschaftsverhältnisse werden durch abstrakte Vorstellungen,
statt auf Grundlage des Menschenwesens bestimmt ...

soll die Gliederung eines Gesellschaftsorganismus den Bedürfnissen des Volkes entsprechen, muss sie auf der Lebensgestalt der Menschen in dem betreffenden Kulturkreis basieren.
Dazu muss das Volk, die Menschen, die einzelne Individualität die Möglichkeit haben, sich wahrnehmen zu können und sich wahrgenommen zu fühlen. Es geht also um Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, welche beispielsweise durch entsprechende Rahmenbedingungen, Organisationsstrukturen positiv beeinflußt - aber schließlich nur durch das Verhalten des Einzelnen umgesetzt und verwirklicht werden kann.
Die Nichtbeachtung und mangelnde Wahrnehmung von Lebensgestalt und Volksinteresse resultiert nicht etwa aus einer allgemeinen Dummheit, oder Unkenntnis von Volk oder Regierenden, sondern sie stellt ein symptomatisches Phänomen dar, welches auf eine dahinterstehende strukturgebende Instanz aufmerksam werden läßt.
Diese strukturgebende Instanz ist Teil des Bewußtseins jedes einzelnen Menschen, insbesondere ist sie Teil des sich weiterentwickelnden Menschenverstandes, der Gefahr läuft, sich in Strukturen einbinden zu lassen, welche die gegenseitige Aufmerksamkeit und Achtung zu sich selbst und der Individuen zueinander erschweren.

Der Menschenverstand ist Seele. Durch eine Ichleistung, welche mit der Gesellschaftsstruktur korreliert und da auch ihren Anstoß erhält, kann der Verstandes-Seelenteil zum Geist erhoben werden. Den neuen Schritt aus den alten Gewohnheiten heraus zu wagen, diesem widersetzt sich aber der Verstand. »Dann muss ich mir ein Herz fassen« um es dennoch zu tun ... Mut ist Herzenssache!
Der Verstand kann nur in linearen Vorstellungsmustern "denken". Er verallgemeinert, abstrahiert, bildet "Schubladen" und eine Bastion von "Regeln". Das ist seine Art - zu kontrollieren - und auf dieser Art beruht seine Macht, die er nicht aufgeben will (Angst vor Kontollverlust).

Weil das deutsche Volk eine besondere Stärke des Denkens besaß (Vergangenheit!), konnte es genau dort dekadent werden und sich durch Vorstellungen - Ideologien sind nichts anderes - in die Irre der Reglements (ob Nationalsozialismus oder absurde Bürokratie) führen lassen.
Das Überreglement (Reglementierungen basieren notwendigerweise auf Verallgemeinerungen) bildet Formen, zu denen der Lebensgehalt und die Lebensgestalt nicht mehr passt.
Weil jede Verallgemeinerung auf Ausschluß von Minderheiten beruht, wachsen Diskrepanzen zusehens. Diese Gefahr, die in der Verallgemeinerungstendenz des Verstandes liegt, wird zwar hier und dort wahrgenommen und es wird versucht, ihr entgegenzutreten durch Differenzierungen im Reglement (»Produktion von Paragraphen«), welche aber schließlich das Ganze nur aufblähen und noch träger machen. Der Quantensprung und das Loslassen vom Kontroll(wahn) (Verstand) zu Eigenverantwortlichkeit (Herz) wird nicht vollzogen.
Die Folgen und Symptome der Diskrepanz zwischen Vorstellungsreglement und der real wirkenden (sozialen) Lebensgestalt der Menschen sind heute für jeden offensichtlich:

  • Zunahme an Gewalt, Depression und Hass einerseits,
  • andererseits die Verbreitung von apathischen Zuständen (Egal- und Null-Bock Haltung)
  • allgemeine Orientierungslosigkeit, die zu Surrogaten greifen läßt
    (wichtige Vermarktungskomponente!)
  • allgemeine Lebensverneinung, die sich z.B. in »Kinderlosigkeit«, Umweltzerstörung und Kostenexplosion im Gesundheitswesen ausdrückt.
Befriedigung und friedvolles Leben wird aufgrund des Wahrnehmens und Achtens der menschlichen Bedürfnisse innerhalb der Person und den Entsprechungen des Kulturkreises erreicht.

Hierarchie - und damit notwendig Zentralismus - ist das Ergebnis des Verstandes. Die Hierarchiespitze ist die Minderheit, die die Mehrheit (in der »Demokratie« durch den »Mehrheitswillen«) hat!
Für sie gilt: geteilte Macht ist halbe Macht. Es herrscht das Selektions- oder Karriereprinzip. An der Spitze können eben nur wenige sein!
Wenn eine Minderheit Staat sich aus Machtinteresse über die Bedürfnisse großer Bevölkerungsteile hinwegsetzt, betrachtet er die Mehrheit (Volk) als Minderheit und das Erreichen von Frieden ist eine Illusion – im Gegenteil: in Krieg und Terror übergehende Aggression ist unvermeidlich, oder die Apathie führt zu Siechtum (Kostenexplosion im Gesundheitswesen!).


Wie sieht der am Menschen orientierte Gesellschafts-Organismus aus ?


Zum Begriff Organismus: es gibt verschiedene Organe, welche alle miteinander kommunizieren, ohne dass das eine das andere dabei unterdrückt oder auslöscht, im Gegenteil: durch das Miteinander bleibt erst die gesamte Gestalt und damit auch jedes einzelne Organ lebensfähig.

In einem Organismus ist die Kommunikation zirkulativ und gleichrangig - in einer Hierarchie verläuft sie dagegen vertikal: Anweisungen von oben nach unten, Leistungen von unten nach oben.

Im Organismus gilt aufgrund der Gleichrangigkeit der Grundsatz: wie oben so unten, bzw. wie außen so innen und umgekehrt. Das heißt, in der Individualität spiegelt sich die Gesellschaft, so wie sich in der Gesellschaft die Individualität widerspiegelt.

In dem ich also mein eigenes Leben betrachte, werde ich gewahr, was sich auch im Gesellschaftsorganismus wiederfinden muss:

  1. Ich habe Bedürfnisse wirtschaftlicher Art: das Erlangen oder Produzieren von Produkten, die ich für meine körperliche Existenz benötige (Kleidung, Nahrung, Wohnen).
    Die Prozesse, die dazu dienen, sollten möglichst immanent, d.h. ohne Störungen und unsachgemäße Verkomplizierungen ablaufen können. In der Sphäre des Wirtschaftens gilt somit der Grundsatz der Effizienz (Wettbewerbs) und Partnerschaft: ohne unnötige Umwege die beste und nachhaltigste Befriedigung zu erzielen. In der Wertschöpfung und Produktion reicht eine Hand die andere.
  2. Ich habe das Bedürfnis, meine Lebensart entdecken und ausleben zu können und berühre hierdurch die Sphäre des Mitmenschen. Es liegt also in meinem Wesen mit anderen verträglich zu werden, falls ich mich nicht ausschließlich zur Einsiedelei hingezogen fühle. Ich will mich gut und ich will mich auch sicher in der Gemeinschaft fühlen und kann nicht einsehen, dass mir z.B. grundsätzlich weniger darinnen zustehen sollte, als anderen Mitgliedern in entsprechender Situation. Diese Bedürfnisse betreffen und erzeugen die Rechtsspähre im sozialen Leben mit dem Grundsatz der Gleichheit für jeden.
  3. Ich fühle mich als einzigartiges Wesen, als Individualität, und habe das Bedürfnis, mich nach meinem Geist zu bilden, auszusprechen, eigene Ideen zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Ich fühle mich als geistbegabtes Wesen und entwickele darin das Bedürfnis der freien Kommunikation, des freien Austausches mit anderen Menschengeistern. Dies ist die Sphäre des Denkens, der Ideen, der Intuition, kurz: die Geistessphäre, in der ich zu meiner Vervollkommnung absolute Freiheit genießen können muß.

Diese drei Grundbereiche innerhalb eines Menschen strahlen nach außen und bilden das soziale Leben, welches sich dementsprechend äußert in einer dreigegliederten Gestalt:

• Sphäre des partnerschaftlichen Wirtschaftens
• Sphäre des gleichen Rechtes
• Sphäre des freien Geistes

Im Sinne des Organischen sind alle drei Sphären immer gleichzeitig zugegen, wobei die jeweils Dominierende sich des Dienstes der beiden anderen sicher sein muß, ohne aber ihre eigene Qualität in die beiden anderen Bereiche hineinbringen zu dürfen. Die Gesundheit der ganzen Gestalt (Organismus) und der einzelnen Organe hängt also davon ab, dass die unterschiedlichen Qualitäten sich nicht vermischen - jedes Organ in seinem Sosein sich also leben kann.


Allgemeine Beispiele für krankhafte Vermischungen:

  1. Die Qualität der Freiheit in die Rechtssphäre, führt zur Unverhältnismäßigkeit, dagegen in die Wirtschaftssphäre gerückt, zu Unverbindlichkeit und Ausbeutung.
  2. Die Qualität der Gleichheit in die Geistessphäre gerückt, führt zu Programmatik und Vermassung (siehe »Sozialismus«), im Wirtschaftsbereich zu Uniformität und Produktionsschwund (siehe »Planwirtschaft«).
  3. Die Qualität der Partnerschaftlichkeit in die Rechtssphäre gerückt, führt zu Korrumption und Lakeientum (siehe »Kapitalismus«), im geistigen Bereich zur Nivellierung des Denkens im Sinne des heutigen Wissenschafts-Positivismus (Wahrheit ist die Meinung der gerade herrschenden Sachkompetenzen und als solche falsifizierbar).

Ein konkretes Beispiel für krankhafte Vermischung:

Ein Wirtschaftsunternehmen stellt ein neues Produkt her. Außer den rein wirtschaftlichen Bedingungen (Rohstoffe, Herstellung, Transport und Marketing), müssen rechtliche Bedingungen erfüllt oder neu geregelt werden, z.B. Lizenzen, vor allem müssen aber auch Verträglichkeit für Mensch und Umwelt gegeben sein, da anderenfalls die Herstellung und Vermarktung dieses Produktes die Rechtssphäre anderer Menschen verletzen würde. Doch statt die Bedürfnisse der Rechtssphäre zu befrieden, versucht das Unternehmen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit auf die Rechtslage Einfluss zu nehmen und erwirkt z.B. geringere Emissionsauflagen bzw. eine Heraufsetzung der gesetzlichen Grenz-/Höchstwerte.
Dies schafft es meinetwegen dadurch, dass Forschungsaufträge erteilt werden, deren Ziel die Verharmlosung des Produktes ist.

Dies wäre also ein Beispiel dafür, wo die notwendige Dominanz der Wirtschaftssphäre, die beiden anderen Bereiche (Rechts- und Geistessphäre) so zu ihren Dienern macht, dass sie diese Bereiche entkernt und entmündigt, d.h. letztere ihre eigenen Qualitäten unter dem Diktat der Gewalt der ersteren nicht mehr leben können:

Denn die Forschung als Gebiet in der Geistessphäre muß frei von Absichten, bzw. dem Vorwegnehmen von Endergebnissen sein. Die Rechtssphäre darf nicht einseitig für Eigeninteressen gebeugt werden, sodaß eine Ungleichheit für andere entsteht.

Jede Gesellschaftsform, welche nicht auf Grund der menschlichen Organisation (obige Dreigestalt) beruht, steht im Widerspruch zu den menschlichen Grundbedürfnissen und erzeugt mehr und mehr für den Einzelnen Unmut und Verdruß. Kann die Situation nicht verbessert werden explodieren Gewalt (auch gegenüber der Natur) und Suchterscheinungen in dieser Gesellschaft.

Die oben beschriebene Dreigliederung ist eine Tatsache des menschlichen Seins, in jedem Menschen wirksam, aber auf ganz individuelle Weise. Der gesellschaftliche Inhalt und die Integration der verschiedenen Bereiche entsteht dabei lebendig aus den einzelnen in der Gesellschaft beteiligten Individuen.

Obwohl diese im sozialen Leben wirkende Dreigestalt schon im 19 Jahrhundert erkannt und von vielen tausend Menschen im 20. Jhdt. als im sozialen Leben wirksame Kraft erfahren wurde, haben alle Regierungen seit dem Ende der Monarchien (19./20. Jahrhundertwende) davon keine Notiz genommen, ja nicht einmal es für würdig gehalten, diese Erkenntnis wenigstens als eine Art »Theorie« in den Bildungsprogrammen von staatlichen Bildungseinrichtungen (Schulen/Universitäten etc.) aufzunehmen.
Sie werden die soziale Dreigliederung in keinem einzigen staatlich verordneten Schulbuch finden!!!


Diese Tatsache ist ein Beispiel von vielen, nämlich der Vorenthaltung, Filtrierung und des Todschweigens von »unliebsamen Gästen und Geistern«, welches die Ignoranz der Herrschenden gegenüber den tatsächlichen Begebenheiten und Bedürfnissen im sozialen Leben aufzeigt.
Mangelnde Wahrnehmung und Ignoranz ist die häufigste Ursache von Leid. Wie kommt es zu diesem "menschlichen" Verhalten?

die Quellen der Ignoranz – oder die Aufgabe des Volkes:

Ist es ein eingeimpfter »Machttrieb«, der »Wille zur Macht«, der Antrieb, zu den Stärksten zu gehören - gemäß dem Selektionskriterium eines »Sozial-Darwinismus« - was als unabänderliche, genetisch festgelegte Verhaltensstrukur immer wieder im Menschenfleisch wirksam ist und sein muss - eherne Notwendigkeit der Natur, unabdingbar?

Zumindest wäre das ja die beste Ausrede für ein solches Verhalten und es gibt ja auch genügend »wissenschaftliche Arbeiten« die solches zu beweisen scheinen!

Wenn die Freiheit der größte Feind der Mächtigen ist, und das ist sie!, dann ist es sehr geschäftstüchtig, den Menschen die Freiheit auszureden, die Freiheit "wissenschaftlich" abzuqualifizieren. Milieu, Genetik und der Zufall sind die Macher des Menschen! - wie wunderbar ...

Wir sind also nicht frei, sondern systemgesteuert, weil es eben - qua naturae - nicht anders geht.

In der Tat: wenn wir Menschen dies so wollen, genau dann wird es auch so werden. Denn wir haben doch die Freiheit: nicht notwendigerweise muss es so werden, sondern es wird so, weil wir es so vorstellen und danach handeln.
Wir könnten aber auch anders, und ich denke, es gab und gibt immer noch etliche Alternativen, welche dies beweisen - wobei diese Alternativen immer die von den Mächtigen unterdrückten zu sein scheinen - sodaß wir wieder beim Aspekt »Macht« angelangt sind und die Theorie der »Macht des Stärksten« bestätigt scheint.

Da die Menschheit mittlererweile über Jahrtausende an Geschichtsschreibung zur Verfügung hat, könnten wir aber alleine durch die Geschichte feststellen:

es gibt zwei Arten von Macht
eine, die geschenkt wird
und eine, die genommen wird.

Beispiel: Jesus von Nazareth erhielt Macht geschenkt und beanspruchte keine. Deswegen wurde er von denen, die Macht genommen hatten und diese also nicht preisgeben wollten, da sie dem Eigennutz unterstellt ist, getötet.

Beispiel: Das tibetische Volk, seit 821 darum bemüht nach dem Grundsatz zu leben:
"Die Tibeter sollen glücklich in Tibet, und die Chinesen glücklich in China leben", wird seitdem immer wieder angegriffen - das oberste Führungshaupt, der Dalai Lama (ab 1578) erhält seine Macht geschenkt, übernimmt diese hohe Verantwortung, um für sein Volk zu handeln.
Er ist der Feind derjenigen, die sich selbst auf den Thron der Macht gesessen haben und von da über die Bedürfnisse der Menschen hinwegregieren.
Weil der Dalai Lama eine große Persönlichkeit ist und deswegen gefunden wurde, hat er es garnicht nötig sich mit Macht zu dekorieren. Er handelt weitgehend selbstlos und stellt so einen unliebsamen Spiegel und ein Feind für die Nicht-selbstlosen dar.

Oberster Grundsatz nachdem die Menschen ausgewählt werden, welche eine gewisse Organisationsmacht haben werden ist daher:
Gebt die Macht denjenigen, die sie nicht begehren!
weiter: die Einberufenen haben sich gegenüber der Verfassung, die über einen Findungsprozess im Volk zustande kam, zu verpflichten.
weiter: durch diese Volksgesetzgebung ist garantiert, dass eine Regierung, das sind ja Menschen in der Machtposition, hierdurch vom Volk kontrolliert und modifiziert werden kann.
über jedwege Entscheidung, die das Volk unmittelbar betrifft, ist dasselbige zu informieren - und es kann nach Bedarf zu Abstimmungen darüber kommen.

Diesen Gedanken huldigt die direkte Demokratie, welche dem Grundgesetz nach verankert ist, bis heute jedoch von allen Mächtigen verworfen wurde.

Macht(trieb) ist also ein zentraler Faktor und auf Grund des Angedeuteten kann gesagt werden:

es gibt Menschen, die suchen die Macht im Außen:
"ich habe Macht über andere!"

und es gibt solche, die suchen die Macht in sich:
"ich stärke meine Kompetenz und Komplexität, d.i. Erreichen von Selbst- und Welterkenntnis"

Der Unterschied zwischen diesen Varianten besteht darin: die ersteren betrachten sich als Gott, die zweiten sind Gott! Anders ausgedrückt:

wer die Macht nicht in sich spürt, muss die anderen dazu benutzen sich mächtig fühlen zu können.
Jeder der die Macht in sich spürt, ist der Feind dieser Mächtigen - denn sie brauchen Ohnmächtige und dafür sorgen sie ...

Kaufen Sie in einem Baumarkt eine Bohrmaschine für € 9,- - dann ist diese unter Bedingungen hergestellt, in denen Sie garantiert nicht leben wollten. Sie kaufen das Schnäppchen aber trotzdem und üben dadurch Macht auf diejenigen aus, die das Produkt produziert haben. Macht über andere haben, heißt auf Kosten derer sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Bilanzieren Sie einmal, wieviel Sie von anderen bekommen und was Sie selbst geben ...
Der Mitteleuropäer erhält im Allgemeinen eine positives Ergebnis für sich, denn in der dritten Welt, in Schwellenländern arbeiten Menschen in Not und Armut für seine »Schnäppchen« ...

Der aufmerksame Bürger sieht aktuell ein Machtsystem installiert, welches die Geistessphäre kontrolliert und Querdenker ins Abseits verweist. Kaum jemand findet den Mut, dagegen anzugehen aus Angst vor der Ausgrenzung und dem damit einhergehenden Machtverlust, Repressalien bzw. gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einbußen!
Der Parteienstaat ist dabei selbst wiederum nur ein Teil des Gesamtsystems, welches überwiegend durch »finanzwirtschaftliche Kräfte« beeinflußt und reguliert wird (dazu externer Link hier).

Aus systembedingten Scheinnotwendigkeiten entsteht auf Parteiebene beispielsweise der Fraktionszwang, um den einzelnen Politiker sich nicht allzuweit weg von der Gesamtmeinung entfernen zu lassen (hier also Bruch gegen das menschliche Gesetz des freien Geistes!).

Nach meinen Beobachtungen beruht das Machtsystem auf:

  1. der geschickten, nicht menschengemäßen Verquickung der drei unterschiedlichen Sphären:
    • Sphäre des partnerschaftlichen Wirtschaftens
    • Sphäre des gleichen Rechtes
    • Sphäre des freien Geistes
  2. der Ausnutzung des auf der wirtschaftlichen Ebene begründeten Selbserhaltungstriebes des Menschen (versteckte Drohungen, die Existenzängste hervorrufen sollen).
  3. der Belohnung des Machttriebes (Karriere + Narzissmus), wodurch die Korruption (=Entmündigung, »Schnäppchen«) als wichtige Vorraussetzung zum Erhalt des Systems gewährleistet wird.
  4. einem hervorragendem Instrument zur Erhaltung der Macht, nämlich dem Zinssystem, welches auf geniale Weise die Punkte a.- c. in sich vereinigt.
  5. dem im Ego gefangenem Verstand, der solche (a.-d.) Stukturen setzt und die menschliche Seele besetzt - besessen Macht.
Sach- und menschengemäß wäre:
Der Staat erkennt seine Verantwortung bezüglich einer entsprechenden Strukturgebungsmöglichkeit aus der Dreigestalt des sozialen Organismus gegenüber seinen Bürgern an. Der konkrete Inhalt bemißt sich nach den Bedürfnissen des Volkes (Volksgesetzgebung, direkte Demokratie).

Der Bürger hat die Pflicht, wenn nötig sich im zivilen Ungehorsam zu zeigen; er sollte darauf achten, seine Persönlichkeit so auszubilden, dass der Staat ihn nicht zu Untaten oder zur Ausführung von lebensverneinden Gesetzen mißbrauchen/benutzen kann. Der Bürger muß die Möglichkeit haben, den Staat zu kontrollieren, da dieser bedingt durch seine Stellung immer die Tendenz in sich trägt, seine Macht zu mißbrauchen (Man nenne mir ein Beispiel aus Geschichte und Gegenwart, in denen ein übermächtiger Staat sein Volk nicht für seine Eigeninteressen ausgenutzt hätte). Der Bürgerbeitrag zu einem gesunden Volk und Staatswesen, ist die Beteiligung an der Demokratie (Die alle-vier-Jahre-ein-Häkchen-machen Demokratie ist keine!).

Wie sieht es heute aus?
Der Staat schirmt sich immer weiter von seinen Bürgern ab: statt dass letztere mehr Möglichkeiten haben aktiv einzugreifen, verschärft der Staat seine Kontrollmöglichkeiten. Selbst Politiker mit noch gesundem Menschenverstand haben durch ihr hausgemachtes System kaum eine Möglichkeit Innovationen umzusetzen. Die neuen Kontrollgesetze (»Fingerprint & Chip«, »Abhörszenarien«, Onlinedurchsuchungen etc) rechtfertigt der Staat neuerdings (wieder!) mit dem Phänomen »Terrorismus oder Gewalt«, doch ist das ja gerade ein Phänomen zu dem er durch seine Fehlleistungen sehr stark mit beigetragen hat!

Zum Ergreifen von Präventivmaßnahmen erweist sich der Staat immer wieder als unfähig. Im Gegenteil: vielen wichtigen sozialen, kulturellen und Bildungseinrichtungen wird der Geldhahn zugedreht. Doch wer Bildung, Forschung und Kultur so beschneidet, der kann nur Verkrüppelungen ernten.

Für das, was abertausende seiner Bürger schon längst erkannt haben und monieren ist der Staat zunehmend taub, bzw. versteckt sich hinter Pseudoreglementierungen, die den Anschein von »Volksverantwortung« geben sollen.

Müssen wir uns hier nicht fragen, ob die Ignoranz, die sich immer wieder auf´s neue beweist, nicht vielleicht doch System hat?!
Doch letztendlich verdienen wir uns unsere Verhältnisse - wir, das Volk, jeder einzelne Bürger, schafft sich seine Verhältnisse und Vorgesetzten! - der Staat kann bestenfalls das Sprachrohr des Volkes sein, was aber, wenn ein Volk nicht sprechen will, nicht eigenverantwortlich sein will?

Der Machtapparat braucht Ohnmächtige, er will diese züchten ... doch es liegt bei jedem Bürger, ob er das mit sich machen läßt, ob er einfach nur konsumiert, oder aber ob er aktiv wird ...

Fazit: der Staat kann nur dann als Volkssouverän bezeichnet werden, wenn sich in seiner Agitation die Bedürfnisse des Volkes widerspiegeln.
Damit dies geschehen kann ist Volksbeteiligung und Kontrolle durch das Volk notwendig. Hierdurch entsteht erst die Ausgewogenheit der Pole: Volk und Staat als dynamische Mitte und somit die gesunde Gesellschaft. Voraussetzung dazu ist Bürgeragilität.
Dies könnte man als demokratischen Prozess betrachten, dessen Gelingen sich am Gesundheitsbarometer der Gesellschaft ablesen läßt.

Diejenigen, die offenen Auges durch den Tag gehen, müssen aber leider konstatieren, dass es mit der Gesundheit unserer Gesellschaft weiter bergab geht...
Das heutige Parteiensystem ist, wie wir sehen, eine ungeeigente Art, um dem Anspruch auf Demokratie gerecht zu werden.
Und weil obendrein der Staat das Bildungssystem macht, erzeugt dieses in erster Linie »Ohnmächtige« ...



Auflistung der folgenschwersten Fehlleistungen und was anstelle ihrer zu tun wäre...

1. das Zinsinstrument

Die Zinseszinsformel ist gekennzeichnet durch einen exponentiell ansteigenden Kurvenverlauf, d.h.: je höher die verzinsbare Geldmenge ist, um so stärker wächst diese Menge bei gleicher Laufzeit an.

Vergegenwärtigen wir uns kurz, was dadurch geschieht:
Derjenige, der Geld besitzt kann dies durch Zins vermehren. Er wird also nur dadurch, dass er etwas besitzt noch reicher. Und je reicher er ist, um so mehr bekommt er dazu!

Derjenige, der Geld leihen muß, weil ihm Geld fehlt, wird durch den Zins besitzloser - es sei denn er ist Unternehmer in einem Profitsektor. Dann müssen die Produktionsgewinne höher sein, als die Zinsverluste. Aber wer ist alles Unternehmer - und was machen die Unternehmen, die gar keinen Gewinn produzieren können (das sind alle sozialen Unternehmen!)?

Fazit: die Besitzenden werden reicher, die Mittellosen ärmer. Soziale Unternehmen sind eklatant benachteiligt. Dies hat weder etwas mit Partnerschaftlichkeit im Wirtschaftsbereich, noch mit einer Gleichbehandlung in der Rechtsspähre zu tun.

Beide Sphären (Wirtschafts- und Rechtsspähre) werden also unsachgemäß miteinander durch das Zinsinstrument verknüpft und verletzt.
Durch den Selbserhaltungstrieb und den Wunsch, an der Macht (dem Gewinn) teilzunehmen, versucht jedoch fast jeder Bürger dahinzukommen, Zinsen für sich einzuheimsen (das »neue Spekulantentum«, bzw. »Schnäppchenhunger«).


Prüfen Sie sich selbst: würden Sie das Angebot Ihrer Bank, Ihnen 10% Zinsen für Ihr Guthaben einzuräumen ausschlagen?!
Oder umgekehrt: müssen Sie für einen Kredit 15 % Zinsen zahlen, spricht da nicht eine Stimme in Ihnen, dass das doch irgendwie unverschämt ist?!
Woher aber sollten die 10% Guthabenzins kommen, wenn auf der anderen Seite dafür nicht geblutet werden muß?!
Das Zinssystem legalisiert die Ausbeutung.

Erst ab einer verzinsbaren Geldmenge von € 500.000,- und mehr, zahlen Sie hier in Deutschland weniger Zins als Sie als Zinsguthaben bekommen. Denn Zins steckt in allen Preisen, Beispiel:
Hausfinanzierung: oft müssen über 70% finanziert werden. Nach einer gängigen Laufzeit von 20 Jahren haben Sie das Doppelte des urspünglichen Kreditbetrages zurückgezahlt.
Und das zahlen Sie oder Ihre Mieter! So steckt im Mietpreis ca. 50% Zinsanteil ...

Dieser ausbeuterische Zusammenhang wird hierzulande von den meisten Menschen erkannt. Warum aber handeln wir gegen unsere Erkenntnis, bzw. verdrängen diese?
Warum wollen wir also nicht die Ebene der Wirklichkeit (denn das was wirkt, wenn wir hohe Zinsen für uns einheimsen ist an einem anderen Ende die Ausbeutung und Unterdrückung), sondern entscheiden uns lieber für die Ebene der subjektiven Vorteilsvariante, welche ja auch DIE Vorbedingung und Ursache des Leidens durch Machtmissbrauch ist?
Die Ursache ist zunächst der Egoismus, welcher wiederum durch das Bildungssystem auf das äußerste begünstigt ja geradezu herangezüchtet wird.
Was aber ist Egoismus? - Egoismus ist letztlich der Mangel an Geist: so wie der Hund hinter der Wurst herläuft - läuft der Egoist hinter seinem vermeintlichen Vorteil her, der sich immer nur auf Gelüste bezieht (Konsum, Macht, Bequemlichkeit). Bert Brecht: »zuerst das Fressen und dann die Moral«. Um aus diesem Schlamm herauszukommen, muss der Mensch sich zu sich selbst erheben, zu seinem Höchsten, Inneren, seinem Ich als Licht- oder Geistwesen. Das Ego ist die Finsterniss, die das Licht nicht begreifen kann. Das Ego ist ein Trugbild, mit dem sich der Mensch verwechselt (griechische Mythologie: Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebt). Entsetzliches Leid entsteht durch die Geistlosigkeit, den Egoismus. Das Zinsgesetz ist direkt aus der Feder des Egoismus entsprungen. Jeder der daran festhält ist ein Bekenner des Welt-Egomanen-Clubs und muss auf der Hut sein, dass er eines Tages nicht selbst zum »Schnäppchen« für andere wird.

Die schlimmste Konsequenz des Zinsgesetzes ist die Aushöhlung der Produktivität im »zinsbegünstigten Land« durch Produktionsverlagerung in »zinszahlende«, arme Länder und die dadurch notwendig einschreitende Verarmung von Bevölkerungsschichten!

Folgendes Beispiel wird das weiter veranschaulichen:
Sie arbeiten 8 Stunden am Tag und bereichern durch die von Ihnen erbrachten Leistungen die Gesellschaft.
Um die Leistungen für andere erbringen zu können, benötigen Sie schon vorher Leistungen von anderen (denken Sie nur an Ihre Eltern!). Um ein Maß des Ausgleichs zu haben, bedient man sich des Geldes. Wenn jemand Geld in der Hand hat, will das eigentlich sagen: "ich habe gearbeitet - ich habe also gegeben - und bekomme jetzt für das abgegebene Geld wieder etwas von der Arbeit eines anderen".
Doch dadurch, dass es Maschinen gibt, hält der Mensch eben auch Geld in der Hand, welches durch Maschinen erwirtschaftet wurde.
Das Entscheidende in beiden Fällen ist aber, dass das Geld ein imaginärer Platzhalter ist entstanden aus einer Arbeit (egal ob Mensch oder Maschine) und gegen eine solche wieder an den Geber (des Produkts, oder der zu empfangenden Leistung) weitervermittelt wird.

Nun wird aber per Zins aus einem Geldvermögen Geld gemacht (der Platzhalter wird einfach aus sich selbst heraus vergößert). Der Besitzer dieses Vermögens nimmt dann mit dem Geld aus dem Zinsertrag Leistungen aus der Gesellschaft für sich in Anspruch.
Wurde dafür aber gearbeitet? Nein, denn hinter dem durch den Zins entstandenen Mehrwert steht ja keine Leistung. Er nimmt also, ohne Gegenwert!

1. der Zins sorgt dafür, dass das Geld einen Eigenwert erhält (Geld kann nun billig oder teuer einzukaufen sein!) und dem Zinsertrag keine Leistungen mehr gegenüberstehen:
Immer dann, wenn nun mit dem Geld, welches durch Zinsertrag »entstanden« ist, Leistungen gekauft werden, so sind diese der Produktion abgesaugt, weil auf der anderen Seite ja keine entsprechenden Gegenleistungen in den Produktionskreislauf hineingebracht worden sind.

2. die Aushöhlung der Produktion fällt zunächst nicht auf, da die Lücken zur Zeit noch durch weitere Automatisation/Maschinisierung, bzw. Produktionsverlagerung in Billiglohnländer gestopft werden - der Zins also das geradezu auch notwendig werden läßt (bzw. zur Voraussetzung ein exponentiales Wirtschaftswachstum haben muss!).

Schließlich ist durch die Zinsregel das Abzocken legalisiert! Dies ist ein Verbrechen gegen die partnerschaftlichen Qualitäten der Wirtschaftssphäre in uns Menschen.

Man könnte sagen, das im Wirtschaftskreislauf durch Zinsertrag entstandene Geld verhält sich wie ein Vampir, der vom Blut (Leben/Leistungen) der anderen lebt.
Diese Wirklichkeit (=Wirkendes) wird in jedem gespürt und konnte deshalb u.a. im Dritten Reich dazu benutzt werden, das Feindbild der Juden mitaufzubauen, die ja im testamentarischen Sinne Zins erheben konnten, während es den Christen verboten war.
So konnte das »blutsaugende Prinzip des Zinses«, welches in der ganzen industrialisierten Welt Gang und Gäbe war und immer noch ist, einer bestimmten Volksgruppe untergeschoben werden, und der ganze Hass, der durch das ausbeuterische, schmutzige Zinssystem unbewußt in den Menschenseelen entstanden war, hatte nun eine geeignete Projektionsfläche gefunden.

Das Geld ist also, wenn es im Sozialen nicht schädlich wirken soll, von dem »Virus« Zins zu befreien. Das Zinsgesetz ist der Garant einer bürokratisch geregelten Sklavengesellschaft: die Mittellosen müssen immer mehr arbeiten, um die Lücken in der Produktivität, die durch das zinsgemachte Geld entstehen, auszugleichen. Gleichzeitig muß weiter automatisiert, müssen Arbeitsplätze gestrichen und ein stetig steigendes Wirtschaftswachstum garantiert werden (nur so können Gewinne gesteigert werden, um die Zinslasten auszugleichen).

Der einfache Zusammenhang von Zins und Ausbeutung, den sogar Kinder verstehen, findet aber in keinen Schulbüchern Niederschlag, im Gegenteil: in Rechen- oder Mathematikbüchern werden schon Elfjährigen Aufgaben gestellt, die den Kindern suggerieren, den Zins auszuschöpfen - also zum Egoisten zu werden!

Warum sollten wir uns nun wundern über die Zunahme an a-sozialen Verhältnissen, wenn wir unseren Kindern schon die Gehirnwäsche einer Abzockmentalität (siehe oben: Förderung des Egoismus, subjektive Vorteilsvariante) von staatswegen verordnet verpassen?!




2. das Geld


Geld ganz allgemein ist ein imaginäres Äquivalent zu in die Gesellschaft eingebrachten Leistungen von Mensch, Tier oder Maschine.

Somit ist das Geld der Sache nach ein (Leistungs)Vertrag: der Geldgeber zeigt damit dem Geldempfänger an, dass durch Arbeit, welche der Gemeinschaft zu gute kam, er das Recht erworben hat, von dieser in definierter Höhe eine Leistung (Arbeit von Menschen oder Maschinen) zu empfangen. In dem der Geldempfänger das Geldmittel entgegennimmt, erkennt er den Vertrag an.

Hier eine Animation über den gesunden Kreislauf des Geldes

Hier eine Animation über den am Virus Zins erkrankten Kreislauf


Durch das Zinsgesetz wird aber nun das Geld aus seiner eigentlichen Sphäre, der Rechtsphäre (Gleiches für gleiche Leistungen), herausgerissen und als Ware in den Konsumbereich (Wirtschaftssphäre) gestellt.

Wollen wir für unsere Gesellschaft Gesundheit haben, müssen wir das Geld wieder seinem Ursprunge zuführen und das ist die Sphäre des Rechts. Es muss dann vom Warencharakter, dem Diktat des Wirtschaftsegoismus, befreit werden.

Einen einfachen aber sachgemäßen Überblick über den Geldkreislauf bietet Ihnen diese: Extra-Seite dazu.


3. der Preis

wie es sein sollte:
Er ist Ausdruck aller Leistungen, Kosten, Belastungen und Verfügbarkeiten, die ein Produkt/Leistung bis zum Endabschnitt seines Werdeganges durchläuft oder tangiert. Deswegen müssen an der Preisgestaltung beteiligt sein:

  1. Alle an der Produktion/Leistung beteiligte Produzenten (inkl. Rohstofflieferanten/Vorlieferanten) und alle an der Entsorgung des Produktes Betroffene.

  2. Die für das Produkt in Frage kommenden Verbraucher, durch die der Bedürfnisswert mit zur Preisgestaltung berücksichtigt wird.

Zu a.:
jeder an der Wertschöpfungskette eines Produktes beteiligte Mensch, muß als Gegenleistung für seine Arbeit durch Geld mindestens das an Gütern erhalten können, um damit in der Lage zu sein, seinen Unterhalt und seine Grundbedürfnisse so lange befriedigen zu können, bis er das gleiche Produkt/Leistung wieder erbracht haben kann.
In den Preis muß mit einkalkuliert werden die Verfügbarkeit des Produktes/der Leistung (z.B. muss Gold einen höheren Preis wegen der geringen Verfügbarkeit haben), sowie durch es notwendig entstehende Folgeschäden/-leistungen (sogenanntes Verursacherprinzip).

Zu b.:
der Preis wird weiter durch den Wert eines Produktes bestimmt, den die Gesellschaft ihm beimisst. Dieser Wert wird durch Marktforschung, Verbraucherumfragen, Erzeuger-Verbraucher-Meetings und auch aufgrund von Absatzzahlen ähnlicher Produkte ermittelt.
Der Verbraucher bestimmt so mit über den Wert eines Produktes, indem er angibt, wieviel er für ein entsprechendes Produkt zu zahlen bereit ist.
Kann das Produkt günstiger hergestellt werden, so werden also entsprechend höhere Gewinne erwirtschaftet, wie umgekehrt: kann das Produkt nur wesentlich teurer produziert werden, so ist die Herstellung oder Bereitstellung entsprechend unlukrativ oder gewinnzehrend.

Wie sich der Preis aber gegenwärtig ergibt:
Die Maxime der Unternehmen ist, sich jeweils gegenseitig zu unterbieten und den geringsten Preis zu erzielen. Innerhalb dieses Konkurrenzdruckes kann letztlich kaum auf soziale Zusammenhänge, auf Verursacherkosten und Umweltbelastungen Rücksicht genommen werden.
Bewiesen wird oben Angedeutetes durch die Nichtumsetzung von dringend notwendigen Umweltschutzmaßnahmen, trotz der vorliegenden Ergebnisse verschiedener unabhängiger Umweltuntersuchungen, die dringenst mahnen, gewisse Emissions-Grenzwerte einzuhalten, wenn wir nicht einer Klimakatastrophe ungeheuren Ausmaßes entgegenschreiten wollen.

Heute gilt immer noch: wer am besten seine Kosten abwälzen kann in Gegenden mit geringen Löhnen und geringen sozialen-/Umweltauflagen oder in andere Produktionsbereiche, für die er dann nicht mehr aufkommen muß (Outsourcing), erntet durch dieses a-soziale Verhalten die größten Gewinne!
Die meisten »Preise« heute sind somit gar keine echten und fairen Preise, sondern ein Konstrukt, welches sich aufgrund der geschicktesten Manipulation und der best verdecktesten Ausbeutungsrate ergibt.


Die Aufgabe der Finanz- und Kartellämter (evtl. auch einer dafür neugestalteten Kontrolleinrichtung) wäre es, die Preisgestaltung sich unter Einhaltung der Kriterien a. und b. belegen zu lassen, sodaß Betriebe, die dem nicht genügen, mit empfindlichen Strafen rechnen müssen.
So nähme diese willkürliche, auf Kosten von Umwelt und Menschen gehende Preisgestaltung ein Ende! Hier könnte der Staat also eine wichtige Aufgabe übernehmen - warum tut er aber da so wenig?!


4. die Werbung

der eigentliche Sinn der Werbung:

  • Den Verbraucher zu informieren, wo, wann und wie er an die Produkte/Leistungen zu seiner Bedürfnisbefriedigung gelangt.

  • Übermittlung von Funktion/Vorteile und anderen Produktinfos

  • Dem Verbraucher vor der Produktion neue Möglichkeiten, Erfindungen, Produktvarianten etc. vorzustellen, um anschließend in eine Umfrage/Austausch darüber zu kommen.


Somit ist die Werbung Teil eines Wahrnehmungsprozesses von Produzenten und Konsumenten.
Würde die Werbung in diesem Sinne fungieren, könnten die Betriebe gezielter und wirtschaftlicher produzieren, der Verbraucher würde seine Bedürfnisse in den Produkten besser widergespiegelt finden und vor allem würden viele »Müllproduktionen« und sinnlose Umweltbelastungen vermieden werden.

wie es heute ist:
Viele Produkte werden nahezu in rauhen Mengen auf den Markt geworfen, ohne dass sie dort einen entsprechenden Absatz finden, sie werden an den Bedürfnissen des Verbrauchers vorbei produziert.

Es wird eine gigantische Werbe-Industrie in Gange gesetzt, um den Verbrauchern mittels freien Assoziationen, die mit dem Produkt überhaupt nichts zu tun haben, die Wichtigkeit von Produkten zu suggerieren.
Schließlich wird der Verbraucher durch oben angedeutete Eintrichterungsverfahren verführt und entmündigt:
am Ende weiß er selber nicht mehr, was er will und schließt sich dem allgemeinen Verbrauchertrend an, bleibt aber letztlich unbefriedigt und unzufrieden!

Was geschehen muß:
Um die Möglichkeiten eines Dialoges zu führen, bedarf es geeigneter unabhängiger Marktforschungszentren in jeder größeren Stadt, die das Gespräch mit dem Verbraucher suchen, bzw. ihm die Möglichkeit bieten, seine Wünsche/Kritik und Produktverbesserungsvorschläge einzubringen.
Eine hervorragende Möglichkeit bietet hier das Internet.
Unter: www.Meinungswelt.com finden Sie ein Beispiel wie dies technisch umzusetzen ist (doch ist bei diesem Beispiel Motivation und Hintergrund fraglich).

Solche Einrichtungen ließen sich mit einem Bruchteil der heute gängigen Werbekosten finanzieren!




5. der Lohn

Vorbemerkung:
Die Vorstellungen von Lohn, wie wir sie heute im allgemeinen noch haben und wie sie uns und vor allem auch unseren Kindern in den staatlichen Schulen beigebracht werden, sind nur dazu geeignet, das, was zusammengehört, künstlich zu trennen, um so Parteien und Klassenbildung hervorzurufen - die letztlich wiederum nur der Machtkontrolle dient.
Obige Behauptung ergibt sich aus den bestehenden Verhältnissen, die nach der sach- und wesensgemäßen Beschreibung des Begriffes Lohn dargestellt werden:

was Lohn eigentlich ist:
Wird eine Leistung oder ein Produkt erstellt, welches ein gesellschaftliches Bedürfniss befriedigt - wird diese Leistung/das Produkt entlohnt, indem durch Geld der Preis entrichtet wird. Diese Geldmenge kommt dann denjenigen zugute, die an der Produktion/Leistung beteiligt waren. Sind es Maschinen gewesen, so ist dann dieser Maschinenlohn an die Allgemeinheit (z.B. in Form eines Grund-einkommens) wieder auszuschütten.

Beispiel:
Nehmen wir an, Ihnen macht es Spaß, Papiere vollzuschreiben zu lagern und nach einem Jahr wieder wegzuschmeißen. Diese Arbeit (und solche widersinnigen werden leider verrichtet!) wird wohl kaum auf Bedarf stoßen, und es wäre also nicht richtig, diesen »Arbeiter« für seine Tätigkeit zu entlohnen.
Nun nehmen wir an, Sie leisten etwas, das einem Bedarf entspricht. Wie ist nun der Lohn zu bemessen (die Maschinenarbeit muss genauso entlohnt werden wie die Menschenarbeit - siehe dazu Punkt 4.6.)?
Hier müßte man heute (es ginge allerdings auch ganz anders, dazu später mehr) zwischen zwei Arten von Tätigkeiten unterscheiden:
der Tätigkeit im sogenanten Non-Profit Bereich und derjenigen im sogenannten Gewinn-Bereich.

Die Entlohnung im Profit-Bereich:
Der Wert der Leistung spiegelt sich im Preis und somit im Gewinn wider. Der Lohn ergibt sich somit folgerichtig aus der Gewinnverteilung an alle am Wertschöpfungsprozess eines Produktes Beteiligten. Der Gewinn wird dabei entsprechend den Arbeitsanteilen (Zeiten und Körperzehrung!) an die Beteiligten verteilt.
Das heißt im Klartext: es gibt keine Lohnunterschiede innerhalb eines Firmenzusammenhanges bezogen auf Zeit und Körperzehrung!
Mit welchem Recht wird heute einem Menschen, der sich unter dem Höchsteinsatz seiner individuellen Möglichkeiten (z.B. Maurer) einbringt, nur ein Zehntel von dem ausgezahlt, was ein anderer Mensch in der gleichen Firma (hier:Bauunternehmen) erhält, der genauso nach seinen individuellen Möglichkeiten (Manager) Einsatz bringt?

Die Entlohnung im Non-Profit-Bereich:
Sie orientiert sich am Mittel der Löhne aus allen in einem Staat wirtschaftenden, gewinnbringenden Betrieben/Einrichtungen bezogen auf tatsächliche Arbeitszeit und Körperzehrung der Arbeit im Non-Profit-Bereich.

Wie geschieht heute Entlohnung?
Die Löhne werden größtenteils durch Tarife festgesetzt, die sich wiederum kaum an den Gewinnen einzelner Betriebe orientieren. Zudem werden den verschiedensten Tätigkeiten Werte beigemessen, die nicht aus der Sache selbst, sondern durch die Menschen in der Spitze der Organisationshierarchie definiert werden.

Mit anderen Worten: das monarchisch-hierarchische Prinzip hat sich in die Wirtschaftsspitze geschleust und sorgt dort für seinen 1.Platz innerhalb der Einkommensstufen!
Durch eine Entlohnung, die aufgrund eines solchen äußeren, weder die Individualität des Menschen noch der tatsächlichen Leistungen berücksichtigenden Maßstabes stattfindet, wird künstlich eine Klassenbildung (Besitzende und Nichtbesitzende) vollzogen, welche unmenschlich und a-sozial ist.
Die so geschaffenen hohen Einkommensstufen werden weiter in ihrer Mächtigkeit durch das Instrument des Zinses gefestigt!

Die Wirklichkeit des Menschen:
Der Selbstwert und die Zufriedenheit eines Menschen beruht stark darauf, dass er die Möglichkeit hat, seine individuellen Fähigkeiten zu erkennen, auszubauen und einzubringen, sodaß ihm demgemäß ein wirklicher Erfolg gelingt.
Je mehr er auf diese Art von sich verwirklichen kann, um so zufriedener ist er, um so gesünder bleibt er, und um so größeren Nutzen hat auch die Gesellschaft an ihm.
Der individuelle Erfolg, die eigene Initiative garantiert größten Nutzen und größte Zufriedenheit -warum setzt man durch das heutige Belohnungssystem einen äußeren Maßstab an, warum will man Menschen haben, die ihren persönlichen Erfolg und ihren Wert durch die Höhe des Lohnes bestimmen - statt sie gemäß ihrer Fähigkeiten und Wünsche arbeiten zu lassen?!
Warum wird also hier die Rechtssphäre (Ungleichheit in der Belohnung) zugunsten der Wirtschaftssphäre (höhere Gewinne für die »Mächtigen«) gebeugt, um die Geistsphäre (Denunziation der Individualität und ihrer Initiativkräfte) zu knechten und daheraus schließlich einen orientierungslosen Menschen zu schaffen?
Sicher kann man mit Orientierungslosigkeit die größten Umsätze bewirken!!!

Fazit: Der Bürger wird zum »Fresser« degradiert, der als Konsument dafür sorgt, dass der Wirtschaftsmotor rotiert und entsprechende Gewinne an die Spitze abliefert!

Doch jeder Bürger ist ja für sich selbst verantwortlich, ob er diese Politik mitmacht oder in sie hineingreifend ändern will, denn die Wirklichkeit des Menschen geschieht durch den Menschen! Jeder Mensch hat mindestens als Verbraucher die Macht zu entscheiden, welche Zustände er fördern will und welche nicht.

6. die Arbeit

was sie ist:
eine ideelle und/oder physikalische Energie, die dem menschlichen Willen entfließt. Sie ist notwendig zur Bildung, Organisation und Produktion von gesellschaftsrelevanten Abläufen jeglicher Art. Ihr Quell ist der einzelne Mensch, ihr Ziel die Versorgung des Einzelnen und die der Gesellschaft.
Sie ist somit eine der drei Wertschöpfungskomponenten:

die Arbeit entspringt und entspricht der Sphäre des Willens (das Tun),
bedient die Sphäre des Fühlens (Bedürfnisse/ Wünsche!)
wird strukturiert mittels des Geistes (hierauf bezogen spricht man auch von »geistiger Arbeit«)

wie Arbeit heute angesehen wird:
Bei der Bilanzierung oder in Wirtschaftlichkeitsberechnungen wird die Arbeit (bzw. der Lohn – denn man hat sich daran gewohnt so manches in einen Topf zu werfen) ganz selbstverständlich als Kostenfaktor, wie Betriebs- oder Rohstoffkosten, mit eingerechnet.
Formulierungen wie: Arbeit kostet..., Arbeitskosten..., Lohnkosten..., Arbeit ist zu teuer..., ich hab´meine Arbeit zu billig verkauft..., Arbeitsmarkt ..., usw., zeigen deutlich, dass wir heute mit der Arbeit so umgehen, als sei sie eine Ware.
(Nebenbei bemerkt wird das wiederum auch in vielen Schulbüchern so hingestellt – als sei dies eben so und könnte nicht anders sein! - haben Sie schon einmal daran gedacht, dass das vom Staat verordnete Bildungsystem mit Ihnen eine Art Gehirnwäsche vollzogen hat?!).

denn...
...in dem wir die Arbeit mit einer Ware gleichsetzen, sie also »vermarkten«, verwechseln wir nicht nur Ursache und Wirkung, da Arbeit ja das Zeugende und die Ware das Erzeugte ist, sondern spalten die Arbeit als Ware vom Menschen ab, die sich nun beliebig vertreiben läßt.
Damit wird der arbeitsgebende Mensch zum »Arbeitslieferanten« erniedrigt, seine eigene Arbeit darf in keiner Beziehung mehr zu ihm stehen – er liefert sie nur mehr ab und bekommt dafür Geld!
Der Mensch wird nach und nach zum Produktionsautomaten von Arbeit – er wird maschinisiert! Wie fühlen Sie sich als Arbeitslieferant (»we´re all prostitudes«)?
Wenn Sie nun sagen:»über vieles darf man eben garnicht fühlen in dieser Gesellschaft, sonst geht man vor die Hunde...«, so haben sie damit den Nagel auf den Kopf getroffen, denn das Gefühlsleben wird abgespalten und muß sich seine Nische suchen...und das schürt wieder die Unterhaltungsindustrie!

Wenn man schon mit der Arbeit rechnet, dann muß man so rechnen, wie es ihr entspricht und das heißt eben:
nur durch Arbeit entsteht Produktion und Leistung und nur dadurch entsteht Mehrwert und Gewinn. Durch Arbeit entsteht also immer Gewinn – sonst könnten wir sie nämlich auch gleich sein lassen!
Warum stellt ein Fabrikbesitzer Arbeiter ein? - weil sie durch die Arbeit Gewinn erwirtschaften! Und heute redet fast jeder nur von Arbeitskosten – welch ein Unsinn!!! - auf den dann auch noch viele reinfallen und sich schuldig fühlen, da sie ja noch arbeiten dürfen und geduldet werden, trotz der Kosten, die sie verursachen!

Die Arbeit gehört eindeutig in die Rechtsphäre, weil sie aus dem Menschen entspringt, und er einen Anspruch darauf hat, dass er in seiner Arbeit gerecht bewertet, gewürdigt und geachtet wird!
Die Arbeit darf deshalb nicht als Wirtschaftsgut im Sinne von Ware verkommen!


6.1.Der Zusammenhang von Maschinenarbeit und Menschenarbeit

...anhand eines leicht nachvollziehbaren Beispiels verdeutlicht:

Um eine Hose auf der Hand zu schneidern, werden 8 Stunden Zeit benötigt.
Der Preis der Hose muß also so bemessen sein, dass der Schneider etwa 1,5 Tage davon leben kann + Deckung aller Herstellungs- und Betriebskosten anteilig für den Zeitraum der Hosenanfertigung.
Sagen wir einmal, der Schneider müßte 200 Geldeinheiten als Preis erhalten. Nun wird eine Maschine erfunden, die in der gleichen Zeit (8 Stunden) 100 Hosen anfertigt.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Preisbewertung:

  1. Die Maschinenarbeit wird nach dem Maßstab der Menschenarbeit bewertet.
  2. Die Menschenarbeit wird nach dem Maßstab der Maschinenarbeit bewertet.

Im Fall a.
würde die Hose also nach wie vor 200,- Geldeinheiten im Verkauf erzielen.

Im Fall b.
würde die Hose z.B. für 20,- Geldeinheiten verkauft werden.


Nun die Konsequenzen:
zu Fall a:

  1. der Schneider kann seine Arbeit behalten, das sinnvolle Handwerk ist geschützt, es entsteht Vielfalt (Maschinen- und Handarbeit)
  2. da die Maschinenarbeit nach der Menschenarbeit bemessen wird, entsteht in der Maschinenarbeit ein Überschuss von 180,- Geldeinheiten pro Hose. Dieser Überschuss kann nun sehr sinnvoll genutzt werden:
  • Die Gewinnbeteiligung für die am Arbeitsprozess Beteiligten kann erhöht werden. Daraus folgt wiederum: der einzelne Mensch muß nicht mehr 8 Stunden, sondern z.B. nur mehr 5 Stunden arbeiten und ist somit für Tätigkeiten freigestellt, die ohne Erwerb sind (Soziales, Bildung, Kultur, ehrenamtliche Tätigkeiten, Haushalt, Kinder etc.). Er kann also seine innere Vielheit besser ausleben.
  • Der Überschuss kann gemeinnützigen, bzw. Non-Profit Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Überschuss kann in andere aufzubauende Produktionsbereiche investiert werden.
  • Der Überschuss kann in Forschungsaufgaben investiert werden.

Fazit aus Fall a:
Im Falle, dass die Menschenarbeit der Maßstab für die Maschinenarbeit abgibt, entstehen durch die Maschinenarbeit Freiräume für den Menschen, die Kulturschaffung und Fortschritt bedeuten.


Die Konsequenzen zu Fall b:

  1. Die Menschen, die Interesse an der Schneiderei haben, können diesen Beruf kaum mehr ausüben, da sie mit dem Preis aus der maschinellen Herstellung nicht konkurrieren können.
  2. Je mehr Maschinen zum Einsatz kommen, um so teurer (aus Verbrauchersicht) muß der Menschenlohn werden, da die Maschinen den Lohnmaßstab bestimmen.
  3. Es entsteht ein Sog der Maschinisierung, denn wer einmal Maschinen hat, nötigt den Konkurrenten dazu, ebenfalls mitzuhalten.
  4. Je mehr Maschinen da sind, um so mehr Menschen müssen diese bedienen und je weniger Arbeitsplätze können erhalten werden, wo Maschinen eine untergeordnete Rolle spielen. D.h. also: die Maschinen beschaffen sich die Menschen, um bedient zu werden. Viele Menschen sitzen vor Maschinen, obwohl sie ganz andere Fähigkeiten haben.
  5. der in der Geschichte gemachte Einwand: wenn eine Hose ja nur mehr 20,- statt 200,- kostet, spart man sich Geld und hat mehr für anderes, hebt sich dadurch auf, dass eben durch Maschinenarbeit, die den Lohn bestimmt, die Menschenlöhne im Schnitt sinken. Die Geschwindigkeit mit der die Löhne sinken, bemessen an der Zunahme an Niedrigpreisen mag zunächst weniger schnell von statten gehen, als der Vorteil der kleinen Preise. Doch lassen sich die Preise nicht ständig und nicht beliebig verkleinern, während notwendigerweise die Menschenlöhne sich mehr und mehr den Löhnen der Maschinen anpassen und so der »Spareffekt« verschwindet.
    Mit anderen Worten: es wird nach der Maschinisierung eine Zeit kommen, in der der Mittelstand wächst. Dann kommt die Phase der Sättigung (kaum mehr weitere Maschinisierung möglich = kleinstes Preisgefüge erreicht) in der der Maschinenlohn den Arbeitslohn so drückt, dass der Einzelne dann doch nicht mehr an Geldmitteln zur Verfügung hat, wie in Zeiten vor der Maschinisierung.

Fazit aus Fall b:
Im Falle, dass die Maschinenarbeit der Maßstab für die Menschenarbeit abgibt, entstehen nach einer relativ kurzen »Wohlstandssphase« keine Überschüsse und Freiräume für den Menschen. Er wird nach wie vor seinen Achtstunden-Tag haben, und das meist vor Maschinen, um sich seine Grundbedürfnisse befriedigen zu können.
Die Maschinen erwirtschaften schließlich keinen Mehrwert mehr, aus dem Non-Profit Bereiche gespeist werden könnten. Folge: Abbau von Kultur und Sozialleistungen (wie heute ersichtlich).

Wenn also die Maschinen den Menschen und der Gesellschaft von Nutzen sein sollen, dann müssen sie sich nach unseren Löhnen und nicht umgekehrt, der Menschenlohn sich nach dem Maschinenlohn richten.


7. Steuersystem (hier klicken zum Ausgabensteuersystem)


Über 70% der weltweit aufgelegten Steuerfachliteratur erscheint in Deutschland. Die deutsche Gesellschaft leidet an einer Reglementierungswut ohne gleichen, die sich insbesondere im Steuerrecht sehr kontraproduktiv für die Gesellschaft niederschlägt.
In vielen Kreisen ist man sich heute darüber einig, dass das deutsche Steuersystem stark vereinfacht werden muss.
An Alternativen mangelt es – wie meistens – nicht. Die Verkomplizierung des Steuersystems, bzw. die mangelnde Bereitschaft, ein schlankes Steuersystem einzuführen hat jedoch seine Gründe:

  • Steuern sind nun einmal Staatseinnahmen. Ein hochverschuldeter Staat ist besonders versucht, seine Steuereinnahmen zu erhöhen. Dies kann er um so besser, je undurchschaubarer das ganze Eintreibungswesen ist. Beispielsweise gibt es eine Spezialabteilung, die damit beschäftigt ist, Steuern zu erfinden. Ökosteuer, auch die Mauterhebung ist nichts anderes als Steuer, die Zeche zahlt der Verbraucher.
  • Kaum jemand ist wohl bereit eine echte Steuerreform durchzuführen, wenn er sich dabei den eigenen Ast absägen muß...
  • Kommt es hart auf hart, stehen immer die Eigeninteressen von Partei oder Person im Vordergrund.

Falls Sie einen anderen Grund kennen, warum Vereinfachungen im Steuersystem nicht durchgesetzt werden, teilen Sie ihn mir bitte doch mit, Danke.

Steuern sind da, um kulturelle und soziale Funktionen eines Volkes zu gewährleisten:
Steuern sollen dazu dienen, solche Gesellschaftsgebiete und Bedürfnisse in einer Gesellschaft zu sichern, die sich finanziell nicht selbst tragen können. Dazu gehört der Bildungs-, Kultur- , Sozial- Gesundheits- und Teile des Verkehrsbereiches, sowie die Glieder des Staates (legislative, judikative und exekutive Organe).


Wie kann ein schlankes und gerechtes Steuersystem gebildet werden?

Zwei Fragen tun sich zunächst auf:

1. Wer soll alles Steuern zahlen?
– alle, also auch Kinder, Rentner, Kranke, Arbeitslose usw. – oder sollen beispielsweise nur diejenigen Steuern zahlen, die ein Einkommen haben?
Wie denken und fühlen Sie darüber?
Da diese Frage alle etwas angeht, sollte sie in einer Demokratie auch von allen beschlossen werden.

2. Was soll alles besteuert werden?

So sieht es heute aus:
Wir haben uns heute daran gewöhnt, dass es über hundert Steuerarten gibt (Einkommenssteuer, Vermögenssteuer, Tabaksteuer, Genusssteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer, Hundesteuer, Mineralölsteuer usw., usw.) mit dem Ergebnis, dass die Steuerlast, die ein in Deutschland wohnender Bürger zu tragen hat, einer der höchsten in der Welt ist.
...

und die Folgen des heutigen Steuersystems:
Die Aufsplittung der Steuer in Steuerarten, -klassen, -sätze usw. dient dazu, einen riesigen Verwaltungsapparat aufzublähen, und richtet sich somit gegen die eigentliche Sache; denn in erster Linie kommt es doch auf die Gewährleistung der oben genannten sozialen Funktionen an, und die werden um so besser erfüllt, je weniger der Staat für sich selbst an Volksspenden (=Steuern) verbraucht.
Wenn ein Staat sich so viel an Steuergeldern einverleibt, dass die wichtigsten Zukunfts- und Kulturträger, wie Bildung, Forschung und Kunst und soziale Absicherungen in existenziell finanzielle Engpässe geraten, dann ist der Zweck und Sinn der Steuereinnahme verfehlt, d.h. es wird über die Bedürfnisse eines Volkes hinwegregiert und der regierende Staat gleicht einem Tyrann.
Doch, wie die Geschichte bislang lehrt, scheint das deutsche Volk gerne Tyrannen und »Führer« heranzuziehen, statt sich selbst zu regieren!
In unserem Staat wütet ein Chaos von Ordnungen, sodaß man sich nicht wundern muß, wenn plötzlich der Ruf nach Ordnung über die Ordnung laut wird (siehe »PRO-Partei« und andere »Rechtsparteien«).
Wenn der Bürger vor lauter Unordung plötzlich nach Ordnung schreit, wird der Kontrollstaat eben noch weiter ausgebaut...(ob das vielleicht als Absicht hinter der Entfremdung von Volk und Staat steht?!)
Übrigens: es ist immer nur der Verstand der nach Kontrolle und »Sicherheit« fragt - das Herz ist viel offener, viel positiver!

Die Basis eines schlank-effizient und gerechten Steuerwesens:
In dem Moment, wo ich als Verbraucher Ausgaben in einer Gesellschaft tätige, beanspruche ich aus dieser Gesellschaft Leistungen für mich. Daher ist es rechtens, wenn ich der Gesellschaft wieder etwas in Form von Steuern zurückgebe zur Erfüllung von Gemeinschaftsaufgaben an denen ich schließlich ja auch partizipiere. Je mehr ich für mich persönlich beanspruche an Leistungen, Produkten usw., um so mehr bin ich gerechterweise dazu verpflichtet anteilig etwas in die Gemeinschaft zurückzugeben.

Je mehr ich ausgebe, um so mehr partizipiere ich an Gesellschaftsleistungen, und um so mehr habe ich deshalb wieder in die Gesellschaft in Form von Steuern etwas zurückfließen zu lassen.

Der sachgemäße Maßstab für die Steuerbemessung sind somit die Ausgaben.


Die Antwort auf die zweite Frage lautet also:
Wir brauchen nicht hunderte von Steuerarten sondern nur eine:
die Ausgabensteuer!


Was nutzen mir Milliardenbeträge auf meinem Konto, wenn ich Null davon ausgebe?!
Solange ich nichts ausgebe, entnehme ich der Gesellschaft nichts. Ich verhalte mich wie ein Toter. Da das ein lebender Mensch aber nicht kann, muss er Ausgaben tätigen.
Für die Ausgabensteuer benötigt man auch nicht zig verschiedene Steuersätze, sondern nur einen für den Verbrauch des Endkonsumenten (die Ausgabensteuer ist keine Umsatz-/Mehrwertsteuer!).

Die Antwort auf die erste Frage (Wer alles zahlen soll) muss gemäß der Volksauffassung aktuell geregelt werden,
was durch die Art und Weise der Ausgabensteuer sich auch völlig einfach durchführen läßt. Durch die Ausgabensteuer ist auf einfachste Weise der Gerechtigkeit Genugtuung getan, nämlich, dass die Menschen (Endverbraucher), die am meisten ausgeben, auch die meisten Steuern zahlen. Hierbei werden Familien dadurch von ihren zwangsweise Mehrausgaben durch Kindererziehung usw. entlastet, dass sie ein entsprechendes zweistufiges Kindergeld erhalten. Dieses Kindergeld kann auch als Lohn für die Arbeit und als Ausgleich für das Verzichten an Annehmlichkeiten während der Kindererziehung betrachtet werden.

Hier klicken zur Extra-Seite: Ausgabensteuer-System.


8. Das Parteiensystem


Grundgedanke des Parteiensystems:
Die Parteien sind Foren für das Ausarbeiten von Informationen, Sachzusammenhängen, Strukturplänen und Entscheidungen zum Umsetzen in die Gesellschaftsorganisation. Durch den Pluralismus soll eine Mannigfaltigkeit garantiert und verhindert werden, dass sich einseitige Machtinteressen auf Kosten des Volkes durchsetzen.
Dies ist eine wichtige Vorraussetzung zur Erhaltung der Demokratie.

Es gibt jedoch sehr unterschiedliche Möglichkeiten ein Parteiensystem zu gestalten!
Aber heute wird so getan, als sei dasjenige, was wir kennen und haben die einzige Möglichkeit der Gestaltung und Umsetzung!
Dies ist jedoch nur Meinungsmache und dient zur Stabilisierung des Bestehenden, denn.......

so sieht es heute aus:
Eine Partei ist eine Gruppe von gleichbleibender Zusammensetzung, die versucht mit der Art und Weise ihrer (Selbst-)Darstellung, die höchstmögliche Anzahl an Wählerstimmen zu erhalten. Die einzelnen Mitglieder in ein- und derselben Partei, sind durch den Fraktionszwang (der faktisch durch die Macht der Auslistung des entsprechenden Kanditaten gegeben ist) dazu aufgerufen, möglichst gleich zu stimmen.
Außerdem besteht ein unausgesprochener Zwang, nämlich sich künstlich und übermäßig gegen Meinungen und Ideen der Opposition abgrenzen zu müssen. Durch diese Struktur kommt es vermehrt zu Schlammschlachten und Uneffizienz.
Da die Finanzierung einer Partei in hohem Maße von ihrem Erfolg bei den Wählern abhängig ist, ist die Versuchung groß, sich bei den Wählern vor den Wahlen mit Versprechungen einzuschmeicheln, die garnicht eingehalten werden können. Für diesen sogenannten Wahlkampf werden Unsummen an Geld und Energie verschwendet, obgleich Null Volksleistungen aus dem Wahlkampf selbst hervorgehen.
Die Politiker in ihrem selbstgeschaffenem Parteiensystem sind auf Selbsterhalt aus und erlassen diesbezüglich (trotz Gewaltenteilung) entsprechende Gesetze.
Der Bürger hat keine Möglichkeit auf die personelle Zusammensetzung einer Partei Einfluss zu nehmen. Er hat sogar nicht einmal die Möglichkeit durch seine Stimme auf dem Wahlzettel zu entscheiden,welche Partei die Regierung bildet.
Denn durch Koalitionsgespräche machen die Parteien untereinander ab, wer die Regierung bildet.

Fazit: das heutige Parteiensystem ist der Demokratie undienlich, weil es durch seine Struktur bedingt, Eigeninteressen herausbildet (siehe Macht und Egoismen), wodurch das System sich mehr und mehr über die Interessen des Volkes stellt. Ist es soweit gekommen, können wir nicht mehr von demokratischer Regierung sprechen, sondern von der Herrschaft der Parteien.

Und so könnte ein demokratisches Parteiensystem aussehen:
Wie oben erwähnt, dreht es sich bei der Parteienbildung darum, eine Vielheit an Meinungen und Kompetenzen und eine Plattform für Volksinteressen zu gewähren.
Denn es geht immer konkret um Bedürfnisse im Volk, also um eine bestimmte Sache. Um dieser Sache, oder diesem Volksanliegen zu genügen, bedarf es eines Dialoges zwischen entsprechenden Kompetenzen.
Um dem wiederum zu genügen braucht man ein »Parteiensystem« ohne Partei, in dem eine »Partei« praktisch nur wie ein Platzhalter noch zu bestimmenden Inhaltes ist.
So gibt es mindestens drei Parteien, als Platzhalter, denen also keine bestimmten »Politiker« zugeordnet sind. Eine Partei wäre beispielsweise die der »These 1«, eine weitere die der »These 2«, usw. bis sagen wir maximal zu Partei mit »These 5«. Dann gibt es unter Umständen noch eine sechste Partei, die die Volksmeinung widergespiegelt (falls diese völlig anders ist, als alle bestehenden »Thesen«) und es gibt schießlich die »Synthese Partei«, die aus Vertretern aller bestehenden »Thesen-Parteien« gebildet ist.
Alle Thesen werden entsprechend dargestellt (auch in den Medien), und es wird versucht aus der Sache heraus für dieselbe (und damit schließlich für die betroffenen Menschen) die beste Lösung zu finden. Falls zwei Lösungen gleichwertig erscheinen, so hat das Volk abzustimmen, welche von beiden es für sich selbst als die bessere ansieht.
Durch dieses System ist gewährleistet, dass es keine Partei-Eigeninteressen geben kann, weil es gar keine feste personelle Besetzung innerhalb einer Partei gibt.
Gefällt einem »Politker«, ich nenne das hier nun lieber Volksvertreter, z.B. die These 3 am besten und er meint dort auch mit seinen Kräften am ehestens sich einsetzen zu können, so geht er einfach für diese Angelegenheit in die Partei »These 3« usw.

Wen aber soll jetzt der Wähler wählen?

- zunächst einmal gar keine Partei, sondern Personen, die für ihre politische Arbeit dann freigestellt werden. So entsteht eine Personen-Wahlliste, die ständig aktualisiert wird, nämlich mit den Namen derer, die sich in der Öffentlichkeit durch kompetente und volksgerechte Leistungen einen Namen gemacht, sich auf eine gute Art und Weise für die Interessen des Volkes eingesetzt haben.
So erhält man einen Personen-Pool an kompetenten und geschätzten Menschen, aus dem dann z.B. für alle vier Jahre eine bestimmte Anzahl von Personen heraus gewählt werden, die dann die »Parteienplatzhalter« je nach These und Thema ganz unterschiedlich füllen.
Auf diese Art und Weise, würde der einzelne Bürger dazu motiviert werden, in Betriebs-, in Vereins-, in Bürgerversammlungen und auch in den Medien, usw. kompetente Personen zu erfassen, die seine Meinung widerspiegeln, um diese dann vorschlagen zu können.
Ein Steuerexperte, ein Wissenschaftler, ein Betriebsleiter usw., der Interesse hat seine gute Idee einzubringen und mitzuverwirklichen, könnte diese in den Medien darstellen und durch entsprechende Volksbekundungen oder von den Politikern direkt in die Parteiebene befristet hereingerufen werden.
Auf eine solche – sicher noch näher zu definierende Art und Weise – würde die Parteiebene stets eine maximale Dichte an Kompetenz haben. Der Bürger hat dann die Möglichkeit zu entsprechenden Anlässen usw. (das kommt also dann mehrmals im Jahr vor!) die Partei zu wählen, mit deren Sachkompetenz er sich am besten identifizieren kann.
Jeder wahlberechtigte Bürger kann dann beispielsweise seine Stimme in einer in den Postämtern eingerichteten »Stimmzelle« und gegen Vorlage des Stimmberechtigten-Scheines per Faxformular, oder online, in den Zentralrechner übermitteln.
Durch das heutige System aber, werden Fähigkeiten und Kompetenzen, die im Volk und sogar bei einigen Politikern vorhanden sind, jedoch ausgesperrt! (nach dem Motto: stell Dir vor, Du hast eine gute Idee, bist aber in der falschen Partei...Pech gehabt!)

9. Das Bildungssystem


Aufgabe des Bildungssystems
Das Bildungswesen entspricht der Zukunfts-Keimzelle einer Gesellschaft.
Seine Aufgabe ist es einen fruchtbaren Boden für die Kinder zu bieten, sodaß diese ihre individuellen Fähigkeiten und Ideen entfalten lernen.
Zukunft wird eben aus Ideen gemacht. Die Kinder von heute entwickeln die Ideen, welche morgen zu Taten werden. Das Bildungswesen ist in erster Linie in der Geistessphäre zuhause, in der die Freiheit wirkt. Da die Kinder aus ihrem Geiste heraus neue Impulse für die Gesellschaft mitbringen, muß das Bildungswesen höchst flexibel und individuell sein.
Ein Programm verbietet sich hier genauso weitgehenst, wie ein Generallehrplan. Die Kinder bringen Fragen mit. Sie sind offen.
Es ist absolut menschenunwürdig, solche Wesen mit einem Einheitsbrei abzuspeisen.

Die Aufgabe des Staates ist es deswegen für eine Vielheit im Bildungswesen zu sorgen. Diese Vielheit kann nur so entstehen, dass er eben nicht vorschreibt, wie, wann und was zu unterrichten ist, sondern nur das zu unterrichten ist (als kleinster gemeinsamer Nenner aller Bildungsarten usw. reichen die Menschenrechte aus).

so ist die Realität:
Auch im Bildungswesen ist der deutsche Staat einer der rigidesten. Während in Frankreich es beispielsweise möglich ist, dass Eltern ihre und auch andere Kinder in der Grundschulzeit, statt sie in die Schule zu schicken, selbst unterrichten dürfen, würde ein Elternteil, das hierzulande die Qualitfikation besitzt und das durchführen wollte, im Gefängnis landen bzw. das Sorgerecht entzogen bekommen!

Das Entstehen von freien Schulen mit eigener Pädagogik schränkt der Staat vehement ein, auch wenn es für Außenstehende zunächst garnicht so aussieht. Dies erreicht er, indem er harte Auflagen an sogenannte freie Bildungträger stellt:

  • Es müssen entsprechende* (aufwendige!) Gebäude vorhanden sein
  • Es müssen entsprechend* qualifizierte Personen für die Unterrichtsstunden da sein.
  • Es müssen bestimmte* Unterrichtszeiten (Tages-/ Wochen-/ Jahresstunden) eingehalten sein.
  • Es müssen staatliche Abschlüsse erreicht werden können.
  • Welche Fächer als Fächer anerkannt werden oder nicht, bestimmt ebenfalls der Staat.

*eben nach Maßgabe des Staates, so er es für »seine« Pädagogik richtig hält!


Hält eine freie Schule das alles ein, so kann sie sich zwangsläufig garnicht mehr viel von einer Staatsschule unterscheiden.

Ein weiterer Knebel für die Privatschulen ist aber vor allem der:
Durch die Einhaltung obiger Kriterien entstehen den freien Schulen Kosten, die zu ihrer Pädagogik nicht unbedingt erforderlich sind. Wer muß für die Kosten aufkommen?
Dafür ist doch ein Teil der Steuergelder gedacht. Nun wäre es doch das einfachste, zu sagen: ein Schülerplatz an einer Staatsschule kostet Ø soundso viel. Also billigen wir das auch den Schülern auf einer freien Schule zu.
Stattdessen aber wird ein äußerst kompliziertes Verteilungsschlüsselverfahren ausgedacht – was im übrigen den tatsächlichen Verhältnissen überhaupt nicht gerecht wird (z.B. mit Planstellen, die unzutreffend die Verhältnisse wiedergeben, haben die Staatsschulen zu kämpfen!) - nach dem dann die freien Schulen, je nach Bundesland auch noch verschieden, Zuschüsse erhalten.

In Niedersachsen z.B. erhalten freie Schulen für Bauaufwendungen vom Staat überhaupt keine Zuschüsse. Also, auf der einen Seite stellt man bestimmte Anforderungen, auf der anderen Seite aber gibt der Staat nur sehr bescheiden und viel zu wenig an finanziellen Mitteln dazu, damit die freien Schulen diese erfüllen können.
So müssen die Eltern, als brave Steuerzahler, obendrein auch noch durch Schulbeiträge, Bauwochen und Bausamstage z.Teil beträchtliche zusätzliche Leistungen aufbringen.
Hinzu kommt, dass durch die äußerst knappe finanzielle Lage, die Pädagogen stark unterbezahlt sind, und sie geradezu selbstausbeuterisch sein müssen und viele in dieser Opferrolle krank werden.

Fazit:
durch unsachgemäße Verkomplizierung für die Durchführung eines freien Schulbetriebes und zu geringer finanziellen Beteiligung an demselben, wird der Aufbau von wirklich freien Schulen untergraben!

Der Staat outet sich durch seine Bildungspolitk als ein Staat, der nicht nur keine Interessen an der Vielfalt des Bildungswesens hat, sondern dieses Wesen insgesamt nicht in seiner Würde behandeln will.
Die Probleme an Staatsschulen wachsen beträchtlich und resultieren aus einer praxisfernen Reglementierungswut des Staates (Behördentum) über das Bildungswesen.

Das höchste Gut des Menschen ist sein Geist, wodurch er sich vom Tier unterscheidet (Hegel). Wenn dem Gedeihen des Menschengeistes durch das Bildungswesen nicht Rechnung getragen wird, so bedeutet das den Untergang der menschlichen Kultur in diesem Staat.
Eine Gesellschaft fällt dann vom menschlichen in den bestialischen Zustand (soll auch schon einmal in Deutschland vorgekommen sein ...).

Daher meine Empfehlung: setzen Sie sich für die Freiheit im Bildungswesen ein. Unsere Kinder werden es uns danken!

So einfach könnte der Staat für Vielheit im Bildungswesen sorgen:

  1. Ermitteln und Festsetzen der tatsächlichen Schülerplatzkosten an einer staatlichen Schule.
  2. Einführung von Bildungsgutscheinen in Anlehnung an obige Kostenermittlung. Mit den Gutscheinen hat dann jedes Elternteil die freie Wahl, an welche Schule es sein(e) Kind(er) schickt. Diese erhält durch den abgegebenen Gutschein den entsprechenden Geldbetrag aus den Einnahmen der Gesellschaft.Mehr dazu siehe hier:
Österreich ist weiter mit dem Umsetzen von...
Bildungsgutschein
http://www.waldorf.net/schulwege/sw04/gutschein.htm

Der Mensch hat Nerven, auch um Schmerzen zu erfahren und diese erfährt er durch Anstoss.

Regierungen sind oft nichts anderes als schmerzliche Anstösse für das Individuum, aus denen es lernen könnte...

Weil das deutsche Volk eine besondere Stärke des Denkens besaß (Vergangenheit!), konnte es genau dort dekadent werden und sich durch Vorstellungen - Ideologien sind nichts anderes - in die Irre der Reglements (ob Nationalsozialismus oder absurde Bürokratie) führen lassen.

Völker, die weniger kopfgesteuert sind, müssen durch physische Gewalt reglementiert werden.

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, aber am Ende müssen wir erkennen:
alle Organisationsstrukturen, ob in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Recht usw. sind Produkte unseres Bewusstseines.
In ihnen spiegelt sich das Bewusstsein der Organisatoren. Krankheit und Leid sind Folge eines von einem kranken Verstand erkrankten Bewusstseins.

Der Verstand ist nur ein Seelenglied von mehreren - aber etwas in ihm hat ihn dazu gebracht die Herrschaft über den ganzen Menschen anzustreben.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde, dass sich selbst und der Erde Leid zufügt - und das auch noch trotz des Wissens darüber!.

Der Verstand, als Seelenteil, wartet darauf vom Ich, als Geistes-Schöpferkraft, ergriffen zu werden, welches die Rettung aus seinem Versinken im Ego, die Rettung aus dem Untergang des Menschlichen darstellt.
Haut- und herznah zu erleben, welches positive Potenzial im Menschen liegt und wie er zu ihm - zu sich selbst - vordringen kann, zeigt der Autor in dem Buch:
»ICH«

ein gesunder Gesellschafts-Organismus ist, wenn er den Bedürfnissen der Menschen dient.

Im Menschen gibt es verschiedene Bedürfnissschichten mit ganz spezifischen Qualitäten. Das darf nicht durcheinander gebracht werden.
Diese Schichten müssen sich also ihrer Qualität gemäß im gesellschafts-Organismus widergespiegelt finden!

Die Drei als sozial-strukturelles Gliederungsgesetz fand in der neueren Zeit öffentlichen Ausdruck in der Gewaltenteilung (Montesquieu, 1748) und im Wahlspruch der französischen Revolution: egalité, liberté et fraternité.
Dabei wurden jedoch die Attribute: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit beliebig gegeneinander vertauscht.

Nichtwahrnehmung dieser sozial-menschlichen Strukturgesetze bedeutet Unterdrückung und Vergewaltigung.
Und als solches erzeugt dieses mißachtende Verhalten potentiell Gewalt und Gegengewalt und verursacht schließlich extreme Leidsituationen für Einzelne oder ganze Völker!

Wahrhaft macht(sach)-kompetente Menschen werden als solche erkannt - sie trachten niemals nach der Macht - sondern sie wird ihnen geschenkt.

Machtgeilheit ist Ausdruck eines inneren Vakuums, welches durch "die Macht" gefüllt wird.
Solche Menschen trachten nach Macht und sie mißbrauchen sie für ihren Eigennutz.
Der Weg zu dieser Machtelite ist eine charakterliche Negativauslese ...
diese "Mächtigen" bibbern jeden Tag um den Verlust ihrer Macht und sind daher bereit (fast) alles zu tun, um sie zu behalten.
Hierzuland haben ein paar »Mächtige« das Bibbern auf alle vier Jahre begrenzt ;-)

Wer mit dem Finger auf andere zeigt, bestätigt damit nur, dass er selbst nicht dazu bereit ist, seine eigenen Fehler anzuschauen, bzw. eigenverantwortlich zu sein.
Verdrängen wir diese, können wir nicht aus ihnen lernen, lehnen Eigenverantwortung ab und wollen, das ist die Konsequenz: Führung!
Nicht Hitler oder ein Staat hat die Deutschen zu Nazis gemacht, sondern wir sind Nazis geworden, weil wir Nazis werden wollten...,
genauso, wie wir Konsumaffen geworden sind, weil wir Konsumaffen sein wollen... und durch das Konsumverhalten uns täglich an Menschenschändung in den Entwicklungs und Schwellenländern beteiligen.

W
ir haben gegen »unseren« Staat auch nicht anzustänkern, denn wir lassen uns von Minderheiten Vorschriften machen, weil wir uns Vorschriften machen lassen wollen...

Der unmündige Bürger ist die Existenzbedingung für einen solchen Staat, der entgegen seinen öffentlichen Verlautbarungen garnichts gegen unmündige Bürger einzuwenden hat - im Sinne seiner Existenzsicherung nämlich diese sogar braucht ...

das archimedische Gesetz des Erfolges:
»verdiene« lieber 1% von der Arbeit von 100 Menschen,
als 100% von deiner 1-nen Arbeitskraft.
Dafür mußt Du nur einmal um ein paar Pferdelängen den anderen voraus sein.
Durch Zins wächst der Abstand dann automatisch weiter.

Ist das unfair? - nein, denn jeder hat die gleiche Chance, dem anderen voraus zu sein!
Das ist aus der »sozialen Marktwirtschaft« geworden ...

Profitgier ist wie Krebs: er lebt auf Kosten des Lebens welches er tötet - und hat er dies gänzlich geschafft, hat er seinen eigenen Tod besiegelt ...

wenn eine Gesellschaft auf Vampirlogik aufgebaut ist, dann ist es lustig auch einer zu werden ...

Maschinen sind aus den Verstandeskräften des Menschen entstanden. Die sogenannte industrielle Revolution ist ein Symptom des neu aufgekommenen Verstandesbewußtseins.

Machinen sollten vor allem zweierlei:

1. dem Besitzer Reichtum bescheren
2. einigen wenigen Menschen auch eine Arbeits-erleichterung, unter der Voraussetzung, dass hierdurch die Konkurrenz-fähigkeit gewährleistet bleibt.

Maschinen waren somit Ausfluss des Egos, nämlich sich einen Vorsprung, einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen.

Es war daher den Machern »unmöglich« auf diesen Vorteilseffekt zu verzichten und damit wurde als Lohn-maßstab der Maschinenlohn zementiert.

es entspricht dem Menschen Menschen zu wählen, und nicht Systeme! - wenn man den Wahlkampf verfolgt, so wird man leicht feststellen können, dass die meisten Bürger nicht eine Partei wählen, sondern die Person, oder Personen, welche für eine Partei steht.

stell Dir vor, Du hast eine gute Idee, bist aber in der falschen Partei...
Pech gehabt!
Das starre Parteiensystem ist für Leute mit Ideen denkbar ungeeignet!

10. Soziale Absicherung

Ziel der soziale Absicherung:
Menschen, die aus irgendwelchen Gründen nicht für sich selbst sorgen können, die also allein nicht überlebensfähig wären, diesen das menschliche Leben zu ermöglichen.

Zwei Faktoren sind dazu notwendig:
• pflegende Unterstützung durch Menschenhand und - herz.
• evtl. finanzielle Unterstützung, oder beides zusammen.

Wie kann dem genüge getan werden?
Beide Bedingungen werden erfüllt, wenn ein »Bürgereinkommen« als Grundeinkommen allen Bürgern eines Staates garantiert ist.
Hierdurch ist jeder minimal aber ausreichend finanziell abgesichert,
gleichzeitig können deswegen auch alle pflegenden und fürsorgenden Arbeiten verrichtet werden - endlich werden z.B. Mütter, Töchter und Söhne, die ihre Eltern versorgen, oder andere hilfespendende Personen für ihre Dienste an der Gesellschaft "bezahlt"...


Überblick

Warum die Gesellschaft mit dem »Grundeinkommen für jederman« besser fährt
Warum das Kindergeld mit pädagogischen Auflagen verknüpft werden sollte

Warum die Gesellschaft mit dem »Grundeinkommen für jederman« besser fährt,

als mit den komplizierten Regelungen von Rente, Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Hartz und was noch alles kommen mag ...

Es gibt viele Menschen, die gerne anderen Menschen durch Pflege helfen würden dies aber nicht tun können, weil für diese Arbeit kein Geld gegeben wird und sie deswegen ihr Geld mit einer anderen Arbeit verdienen müssen, sodaß die Pflegezeit fehlt...
Es gibt so viele Menschen (es sollen bereits über 70% sein), die ihren Job nur mehr des Geldes wegen machen - aber eigentlich ganz andere Tätigkeiten vorziehen würden.
Das Arbeitslosenproblem ist nämlich kein Problem der Arbeitsverteilung sondern der Geldverteilung! Es gibt genug Arbeit und auch genug Geld.

solange das Geld an die Arbeit gekoppelt ist, bestimmt das Geld darüber, wo und wie die Menschen arbeiten und nicht die Fähigkeiten der Menschen selbst.
70% der Berufstätigen in Deutschland sind mit ihrem Job unzufrieden und geben an, nur wegen des Geldes diesen zu verrichten.
Wie lange kann es sich eine Gesellschaft leisten:
• Menschen nicht nach ihren Fähigkeiten und Motivationen arbeiten zu lassen ....?
• Arbeiten, die in der Gesellschaft absolut notwendig sind (erzieherische, pflegende und helfend vorbeugende) deswegen nicht nachgekommen werden kann, weil sie nicht bezahlt werden ...?

Das fängt bei der Mutter an, die lieber ihr Kind selbst versorgen würde, als es in die Kindergrippe zu stecken, um ein paar notwendige Kröten sich dazuverdienen zu müssen - und es hört bei den vielen Arbeitslosen auf, welche z.B. Qualifikationen in der Alten- und Krankenpflege haben, dort aber nicht arbeiten können, weil für diese Stellen kein Geld freigegeben wird (aber Arbeitslosengeld schon!!!).

Wenn wir uns heute über 5 Millionen Arbeitslose leisten können, welche organisatorisch und verwaltungstechnisch teuer und aufwendig betreut werden, dann könnten wir uns sicher auch 5 Millionen Menschen leisten, die überhaupt keine Verwaltungs-Kosten mehr durch »Arbeitslosigkeit« erzeugen.
Denn: gibt es ein Grundeinkommen sind Arbeitsämter, Sozialämter, Rentenkassen mit all ihren angegliederten Verwaltungsapparaten überflüssig.

Nun kann gesagt werden: ja, dann kommen diese ganzen Angestelltenscharen, welche in den nun geschlossenen Ämtern etc. gearbeitet hatten, als Arbeitslose noch dazu!

Das stimmt - aber es entsteht dadurch keine finanzielle Mehrbelastung im Gegenteil.

Warum? - nun, diese Menschen haben vorher doch auch ihren Lohn bekommen, für eine Arbeit, die "volkswirtschaftlich" gesehen ja nur Kosten eingebracht hat.
Beispiel:
eine Firma hat 100 Angestellte in der Verwaltung, welche ihren geregelten Lohn erhalten. Durch irgendeine Erfindung oder Umstrukturierung ist der Arbeitsaufwand in der Verwaltung um 90% zurückgegangen. Hätte aber jetzt die Firma Probleme die 90 entlassenen Angestellten weiter zu bezahlen?
Nein, denn diese konnten durch den Produktionsgewinn bezahlt werden und könnten nun genausogut weiterbezahlt werden ...
Eine gewinnorientierte Firma würde das zwar nicht machen, weil sie "Personalkosten" sparen, und damit die Preise senken kann, und deswegen konkurrenzfähiger werden würde.
Aber das Beispiel zeigt ganz klar, dass es im non-profit Bereich (den z.B. die Verwaltung einer Firma darstellt) keine Rolle spielt, ob zuvor die Menschen als Angestellte bezahlt wurden oder nach Entlassung einfach so noch weiter Lohn erhielten.

Wenn die Wirtschaftsproduktion z.B. zu 50% durch Maschinenarbeit geleistet wird, dann arbeiten diese Maschinen doch für 50% der Menschen, die jetzt nicht mehr (dafür) arbeiten müssen.
Das ist doch der Sinn einer Maschine, dass sie für die Menschen arbeitet - also eben auch für die Menschen das Geld verdient (Einkommen schafft). Verdient eine Maschine nicht für die Menschen das Geld, sondern nur mehr für eine »Konzernspitze«, dann arbeitet die Maschine nicht mehr für den Menschen sondern gegen ihn: in dem sie eingesetzt wird, nimmt sie die Arbeit den Menschen weg, ohne die Menschen dafür zu bezahlen ...

D.h.: bei zunehmender Maschinisierung muss zwangsläufig ein Grundeinkommen entstehen, will man die von der Produktion »ausgesperrten (d.i. von ihr befreiten)« Menschen nicht als »Arbeitslose« dahinvegetieren lassen!

Überblick zum Grundeinkommen, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grundeinkommen

Es entsteht also keine finanzielle Mehrbelastung, im Gegenteil: die Lohnkosten sind ja nur 1/3 von dem, was in solchen Verwaltungsapparaten an Kosten für die Gesellschaft entsteht. Der größere Teil sind die Baukosten, die Wartungskosten der Gebäude und Anlagen, die Energiekosten und die Verbrauchsgüter- und Verwaltungseinrichtungskosten (Geräte und Möbeliar). Etwa 2/3 der Kosten würden also wegfallen - oder sogar noch mehr, wenn man daran denkt diese Gebäude an Firmen zu vermieten, die dort dann produktiv tätig werden könnten.


Generell gilt bei gesundem (=zinsfreien) Geldkreislauf die Nullbilanz:
der im profit-Bereich erwirtschaftete Gewinn wird über den non-profit Bereich als Einkäufe der Produkte/Leistungen aus dem Profit-Bereich diesem wieder zugeführt.
Im Gesamtkreislauf ist somit die Summe von Kosten und Gewinn = Null.
siehe dazu auch: Grafik und Animation Geldkreislauf

Warum das Kindergeld mit pädagogischen Auflagen verknüpft werden sollte ...

das Kindergeld stellt auch eine Art soziale Absicherung und zwar für die Familienfürsorge dar. Im Grundgesetz (Art.6.2) ist verankert, dass der Staat über die Betätigung (der Erziehung der Eltern gegenüber den Kindern) zu wachen - sie also damit auch zu fördern hat.
Dieser Aufgabe könnte insbesondere dadurch sehr förderlich nachgekommen werden, dass das Kindergeld in zwei Stufen ausbezahlt würde: ein Grundbetrag für jedes Kind plus ein Ergänzungsbetrag für jedes Kind, unter der Voraussetzung, dass die Eltern an pädagogischen Kursen teilgenommen haben.

Denn die Erziehung eines Menschen ist keine selbstverständliche, von der Natur mitgegebene Fähigkeit. Sie ist im Gegenteil eine hohe Kunst, welche es zu erlernen gilt. Viele Eltern machen sehr grundlegende Fehler - natürlich unbewußt - mit dem Resultat, dass sie sich selbst und den Kindern das Leben schwer machen. In der Erziehung meint jeder, er könne das Rad von neuem erfinden, ja, das würde automatisch so im Gefolge der Jahre kommen.
Ist es Stolz oder Engstirnigkeit, die es verhindert hier nicht aus der Erfahrung von Generationen und von entsprechend kompetenten Menschen zu lernen?

Gerade in sozialen Brennpunkten wäre es doch eine hervorragende Einrichtung, die Auszahlung des kompletten Kindergeldbetrages an eine solch pädagogische Maßnahme zu knüpfen.

Vor allem kann hierdurch ein Vertrauensverhältnis zu den "Familliendozenten", die ja selber Väter oder Mütter sind oder waren, aufgebaut werden, welches in schwierigen Krisenzeiten der Erziehung oder der Familie zur Kontaktaufnahme genutzt wird, um so prophylaktisch eine Eskalation des Konfliktes in der Familie zu vermeiden. Denn wieviel einfacher ist es, einen Menschen zu kontaktieren und um Hilfe zu fragen zu dem man schon Vertrauen gefaßt hat, als eine anonyme Telefonnummer zu wählen mit noch anonymeren Personen am anderen Ende ...


11. Verkehrs-/Transportwesen


hier ist zunächst zu unterscheiden zwischen dem Güterverkehr und dem Personenverkehr.

Der Güterverkehr gehört vorrangig in die Wirtschaftssphäre mit dem Grundsatz von Effizienz und Partnerschaftlichkeit. Die Wirtschaft hat hier ihre eigenen Wege zu entwickeln und auch umzusetzen. Nur dort, wo Wirtschaftswege auch privat genutzt werden können, bedarf es einer Abstimmung von Wirtschaft und Staat – genau wie im umgekehrten Falle: wenn die Einrichtungen des Personenverkehrs, der vom Grundsatz her in die Rechtssphäre gehört (Gleichheit: jeder hat das gleiche Recht auf Mobilität!), auch vom Güterverkehr genutzt werden.

Der Personenverkehr muss grundsätzlich für jede Person, unabhängig von der Verdienstsituation des Einzelnen, gewährleistet sein. Das Recht auf Mobilität steht jedem zu.

Somit betrifft der Personenverkehr die Allgemeinheit, betrifft ein Bedürfnis, welches jeder Bürger in der Gesellschaft mehr oder weniger stark ausgeprägt hat. Aus diesen Gründen müßte der Personenverkehr vom Staat aus garantiert werden. Der Personenverkehr wird von den Steuergeldern, vom ganzen Volk getragen. Das ganze Ticket- und Abrechnungsverfahren, die dadurch bedingten Unannehmlichkeiten/Wartezeiten, Kontrollmechanismen usw. entfällt damit. Hier spart sich die Gesellschaft einen großen Kostenfaktor im Personentransportwesen.

So ist es die Aufgabe jeder Stadt oder jedes Landkreises, den Bedürfnissen der Bürger entsprechend Verkehrsplanungen vorzunehmen, abzustimmen und der Wirtschaft in Auftrag zu stellen.

Die Organisation zur Herstellung und diese selbst ist klar eine Angelegenheit der Wirtschaftssphäre. Hier darf der Staat nur mit Sicherheitskriterien zum Fahrgastschutz und Umwelt Auflagen stellen

Was der Bürger von den Einrichtungen der Mobilität erwartet...

  • möglichst schnell und bequem an sein Ziel kommen
  • möglichst ungestört und angenehm reisen können
  • möglichst preiswert reisen können


Dem kann am besten durch oben genannte Struktur entsprochen werden. Denn sie ist die Voraussetzung dafür, dass weder die Natur noch das Individuum im sogenannten Individualverkehr erstickt.

Stellen Sie sich einmal folgende Vision vor:
Sie wissen schon, was Sie kaufen wollen. Sie rufen in das Geschäft an, oder machen eine Online-Bestellung und bekommen die Ware innerhalb zwei Stunden (bei Lieferradius kleinergleich 15 km) für sie kostenlos geliefert, falls der Gegenstand größer als Handgepäck ist. Ansonsten müßten Sie dann eine km-Pauschale entrichten oder den Gegenstand selbst abholen.
Holen Sie die Ware selber ab, setzen Sie sich natürlich nicht in ihren PKW, sondern rufen das Sammeltaxi, ebenfalls kostenlos, steigen nach ca. 5 min. Warten in einen angenehmen Wagen mit ca. 9 Sitzplätzen ein und müssen maximal zweimal umsteigen, um zu ihrem Ziel zu kommen.
Auf diese Weise können Sie sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 35 km/h fortbewegen.
Neben dieser Möglichkeit, gibt es selbstverständlich auch noch die bestehenden der U-/S-/ und Straßenbahnen (Busse entfallen durch obige Regelung).
Haben Sie jedoch einmal individuelle Fernfahrten mit mehr Gepäck zu erledigen, so tun Sie das mit dem Wagen aus der Car-Sharing-Gemeinschaft. Dies ist nicht kostenlos.

Diese Vision ist mithilfe der heutigen Technologie problemlos durchzuführen.

Die Vorteile sind wie folgt:

  • Sie sparen monatlich gegenüber dem Besitz eines Privat-PKW´s ca.
    € 200,- (ein Mittelklassewagen kostet heute alles in allem ca. € 450,- /Monat!)
  • Ihre Reisegeschwindigkeit erhöht sich um das 6-fache gegenüber der heutigen Staugeschwindigkeit in den Rush-Hours
  • Sie sparen durch den Lieferservice eine Menge Zeit und Mühe.
  • Sie sparen sich, da Sie kein Auto mehr warten, pflegen und reparieren müssen eine Menge Zeit und Nerven.
  • Es werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen
  • Die Umweltbelastungen und der CO2 Austoß verringern sich drastisch.
  • Die Lebensqualität nimmt zu

Eine solche Vision kann nur durch Gesamtorganisation umgesetzt werden. In regionalen Volksabstimmungen könnte aber das Volk seinen Willen dahingehend bekunden, sodaß ein Gebiet entsprechend durchorganisiert wird.

Solange das öffentliche Verkehrsnetz noch so unattraktiv und für viele Fälle ungeeignet ist, werden viele Menschen einfach keine Lust verspüren, von ihrem Auto loszukommen.
Sicherlich wird es immer einige Autofetischisten geben, doch bin ich davon überzeugt, dass, wenn wirklich gute Bedingungen geschaffen sind, zumindest in den Großstädten und Ballungsräumen, das Privatauto zur Steinzeit gezählt werden wird.

Mehr dazu hier:

http://www.verkehrsclub-deutschland.de/index2.html

http://www.carsharing.net/

http://www.carsharing.de/willkommen/index.htm


12.Grund und Boden

Natürliche Grund- und Bodenflächen sind keine Wirtschaftsgüter, sie werden weder produziert, noch können sie verbraucht werden.
Die Erde steht allen Menschen zur Verfügung. Wenn jemand kommt und sagt: dieses Land gehört mir - dann kann genauso gut jemand kommen und sagen: diese Luft gehört mir ...

Grund und Boden käuflich zu machen hat nur einen Zweck: Den Besitzenden noch mehr Macht über die Nichtbesitzenden zu verleihen.

Grund und Boden müssen durch Menschengemeinschaften, welche dieses Gebiet bewohnen, bewohnen oder benutzen wollen, gemäß der Nutzung und den natürlichen Verhältnissen gegliedert werden.
Die Aufgliederung bezieht sich also auf den Nutzen für die Gemeinschaft und wird von dieser festgelegt.

Nicht wer das meiste Geld hat, kann sich ein Stück Grund und Boden einverleiben, sondern der Verteilungsschlüssel liegt in der gesellschaftlichen Nutzung. Auf diese Weise entsteht Kulturlandschaft.

Selbstverständlich gibt es nach wie vor Bebauungsrichtlinien usw. - sie richten sich nach den Bedürfnisssen von Mensch und Natur.

Die Gebäude und Flächen haben so einen Nutzungzweck und können gepachtet werden von denjenigen, die die vorgeschriebene Nutzung betreiben.

Beispiele solcher Nutzungsgemeinschaft jenseits von Bodenspekulation:

http://www.allmende-wulfsdorf.de

http://www.lebensgarten.de

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